Traumstart für Überruhrs Handball-Nachwuchs in der Nordrheinliga
SGÜ müht sich zum ersten Saisonsieg

Durch den 29:26 (14:15)-Erfolg über den unangenehmen Solinger TB gelang der SG Überruhr ein siegreicher Start in die Saison. 
Das über weite Strecken hektische und vor allem im Essener Angriff teils ungeordnete Spiel begann für die SGÜ erfreulich, das Team von Coach Sebastian Vogel konnte schnell in Führung gehen.
Mitte des ersten Durchgangs führten die Jungs von der Ruhrhalbinsel mit 12:9, ehe der STB immer wieder mit schnellen Anwürfen und erfolgreichem Tempospiel verkürzen und kurz vor der Pause sogar in Führung gehen konnte.
Mit 14:15 ging es in die Katakomben, Sebastian Vogel schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Stark verbessert - vor allem in der Defensive - drehte der Gastgeber die Partie und lag sieben Minuten vor Schluss vermeintlich uneinholbar mit 25:21 in Front. Vor allem das Spiel über den starken Lars Kürten am Kreis war immer wieder von Erfolg gekrönt. Doch das Szenario aus dem ersten Durchgang wiederholte sich, Solingen gab nie auf, kämpfte sich heran und hatte sogar eine Minute vor Schluss die Chance auf den Ausgleich. Die Deckung hielt aber stand, und so gelang es den Gastgebern, die viel umjubelten Treffer zum 28:26 und 29:26 nachzulegen.
"Wir sind froh, das Spiel gewonnen zu haben. Viel mehr Positives kann man der Partie aber nicht abgewinnen. Unser Blick richtet sich natürlich direkt auf das Spiel am kommenden Freitag", so der SGÜ-Coach Vogel, der bereits am Freitagabend mit seinem Team beim bärenstarken BHC II antreten muss. Dort bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, wenn man etwas Zählbares aus der Klingenstadt entführen will.
Für die SG Überruhr spielten: Ridder, Skolik - Lepper (6/1), Kürten, Krüger (je 5), Sieberin (4), Gregory, Thomas (je 3), Koenemann (2), Eller (1), Birkenstock, Steinhauer, van der Heuvel.

Youngster schlagen sich gut

Mit 30:20 (14:8) siegten die Essener am Sonntagmittag beim Longericher SC. Der Vorjahreszweite hatte dem starken Überruhrer Umschaltspiel nichts entgegenzusetzen."Wir haben noch extrem viele Chancen liegen lassen, vor allem auf der Rechtsaußenposition waren wir glücklos", so Trainer Pierre Sieberin, der seinem Team ansonsten aber "eine herausragende kämpferische Leistung" attestierte. Lorenz Gottemeier im Tor konnte immer wieder den pfeilschnellen Frederik Leringer in den Gegenstoß schicken. Leringer war mit 13 Toren Top-Torschütze seines Teams.

Auch Jonas Abel, Tim ten Eicken und Ole Vetterlein wussten im Rückraum zu überzeugen.
"Ich bin stolz auf das Team. Nach einer holprigen Vorbereitung war der Sieg extrem wichtig für unseren Kopf. Wir müssen unseren Blick direkt auf das Spiel gegen die HSG Siebengebirge richten. Das Team aus dem Mittelrhein wird ein anderes Kaliber sein als der LSC", so Sieberin, der vom kommenden Gegner etwas mehr Gegenwehr erwartet.

Autor:

Petra Köster aus Essen-Borbeck

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