Gedanken eines Mobbing-Opfers

Drei Jahre. Heute ist es drei Jahre her, dass die Mitglieder eines ‚ehrenwerten’ Essener Kanuvereines voll blinder Aggression im Pulk über eine einzelne Kameradin herfielen – einem mittelalterlichen Hexenprozess gleich – und damit monatelanges massives Mobbing, gegen das dieses langjährige Mitglied sich immer wieder verzweifelt gewehrt hatte, unter Missachtung jeglicher ethischer Werte, ja sogar grundlegender Menschenrechte, endgültig zu einem höchst zweifelhaften Ende führten.

Drei lange Jahre... – Was ist seitdem passiert?

Die Täter:
- applaudierten sich für ihren fragwürdigen ‚Erfolg’ – klopften sich dafür gegenseitig auf die Schultern – leben seitdem ihr Leben weiter, als sei nichts geschehen, grinsen dem Opfer höhnisch ins Gesicht und verweigern sogar die Herausgabe privaten Eigentums
- erhalten trotz angeblich überall leerer Kassen weiterhin alle erdenklichen Fördermittel für die ‚selbstlosen’ Aufgaben dieses ‚gemeinnützigen’ Vereines
- werden vom Kanuverband geehrt, empfohlen und unterstützt
- weigern sich bis heute hartnäckig, über ihr erbärmliches Verhalten überhaupt nachzudenken, geschweige sich dazu zu äußern.

Das Opfer:
- hat seine haarsträubenden Erlebnisse publiziert und kämpft öffentlich für einen besseren gesetzlichen Schutz von Mobbing-Opfern
- leidet nach überwundenen gravierenden Ess-Störungen bis heute unter Alpträumen, massiven Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Übelkeit, Sodbrennen...
- hat zwei ständige Begleiter: Magensäure-Hemmer und ein leichtes Sedativum
- bekommt von keinem Arzt eine Erklärung für viel zu frühes Auftreten des ‚Grauen Star’ – ein Zusammenhang dieser Erkrankung mit psychischer Belastung wurde doch noch nie nachgewiesen...
- ruft seit drei Jahren laut um Hilfe – um Gerechtigkeit: bei der Justiz und im organisierten Sport – vergeblich!

Fazit: Wir leben in einem Rechtsstaat...

Autor:

Ilia Faye aus Essen-Ruhr

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