"Ich war noch nie in Amsterdam!" - Popschlager-Star Axel Fischer hat noch Wünsche offen

Der 30-jährige „Traum von Amsterdam“-Sänger zeigt selbst bei rund 200 Auftritten im Jahr keine 
Müdigkeitserscheinungen.
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  • Der 30-jährige „Traum von Amsterdam“-Sänger zeigt selbst bei rund 200 Auftritten im Jahr keine
    Müdigkeitserscheinungen.
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Die diesjährige „Lachschicht“ der KG Einigkeit Blau-Rot konnte mit einem ganz besonderen Gast auftrumpfen: Partysänger Axel Fischer. Mit über einer Million verkaufter Tonträger und zahlreichen TV-Auftritten ist er der jüngste erfolgreiche Popschlagerstar Deutschlands. Der RUHR KURIER bat zum exklusiven Gespräch.

Noch schnell ein Autogramm für die Mitglieder des extra angereisten Fanclubs, dann geht es auch schon weiter auf die Bühne. Als Partyprofi weiß Fischer, wie er den Abend professionell angehen muss. Dabei liegt ihm vor allem die Musik am Herzen.

Ruhr Kurier: Herr Fischer, Sie wurden erstmals durch eine TV-Rolle in der Prosieben-Serie „Abschlussklasse 2006“ bekannt. Wollten Sie schon immer ins Showgeschäft?
Axel Fischer: „Der Wunsch, im Rampenlicht zu stehen war bei mir schon immer da. Mit 15 habe ich mit meinem Bruder und einem Freund eine Boy Group gegründet.
Durch eine Ausbildung bei „Warner Music“ wurde man auf mich aufmerksam. Ich durfte sogar im Vorprogramm von Jeanette Biedermann spielen.“

Sie treten öfter auf Karnevalsveranstaltungen wie dieser auf, sind Sie auch selber ein Jeck?
„Ich komme ja aus dem Norden, da ist der Karneval nicht so stark ausgeprägt wie hier. Aber durch die Veranstaltungen bekomme ich die Stimmung gut mit und jedes Jahr werde ich mehr zum Fasching-Fan.“

Sind Sie vor solchen Veranstaltungen noch aufgeregt?
„Die Aufregung ist langsam aber sicher durch Routine verschwunden.
Ich hatte allerdings an Silvester einen Auftritt am Brandenburger Tor, da war ich schon ziemlich nervös. Aber sobald ich die Bühne betrete, ist das alles verpufft.“

In den Sommermonaten treten Sie jede Woche auf Mallorca auf. Wie anders ist der Ballermann?
„Mallorca ist eine ganz eigene Welt. Die Stimmung in den großen Discotheken ist immer schwer realisierbar, besonders, wenn man als einziger nüchtern ist. Aber ich verstehe das: Die Leute machen Urlaub und verhalten sich nun mal anders, als wenn sie zu Hause wären.“

Momentan mischen viele junge Künstler im Schlagerbereich mit. Woran liegt das?
„Der heutige Partyschlager ist alles andere als altbacken. Die Grenzen in der Musik verschieben sich immer mehr und das reizt auch jüngere Künstler - und das Publikum.“

Wie unterscheidet sich der private vom Bühnen-Axel?
„Ich mag es eher ruhiger, gehe gerne mit Freunden ins Kino oder Essen. Durch die Wochenendauftritte habe ich leider weniger Zeit an Samstagabenden, wenn die anderen feiern gehen.“

Sie sind viel unterwegs, kriegen Sie auch etwas von den bereisten Orten mit?
„Meistens erst, wenn wir einen Ort zum zweiten Mal besuchen. Überrascht bin ich immer wieder von Städten, in die man kommt und denkt: hier ist das Ende der Welt. Einmal standen wir mit unserem Auto im tiefsten Wald, vor uns ein Reh. Wir mussten aussteigen und zu Fuß zum Veranstaltungsort gehen. Und dann begrüßten uns aber 2.000 Leute, die Party war richtig nett (lacht)!“

Was ist Ihre größte Extravaganz?
„Ich habe mir ein größeres Auto gekauft, da ich viel unterwegs bin und mir ist Sicherheit beim Fahren wichtig. Ansonsten bin ich eigentlich auf dem Teppich geblieben. Luxus ist für mich Gesundheit und Freizeit.“

Sie singen vom „Traum von Amsterdam“ - Was ist Ihr Lebenstraum?
„Ich würde gerne nach Amsterdam fahren, ich war nämlich noch nie da!
Das Video zum Song haben wir damals in Hamburg gedreht. Ansonsten möchte ich das Leben einfach genießen.“

Das Jahr hat gerade erst angefangen, was sind Ihre Vorsätze für 2012?
„Ich möchte verstärkt im Studio Songs schreiben.
Meine neue Single „1.000 Herzen“ kommt im Frühjahr raus, ich hoffe, sie wird ein Erfolg.
Hits sind ja leider nicht planbar. Und ich habe mir fest vorgenommen, mich fit zu halten und mich besser zu ernähren. Unglücklicherweise esse ich doch öfter Fast Food als gut wäre (lacht).“

Autor:

Niklas Cordes aus Essen-Ruhr

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