Standing Ovation für "Frohsinn-Konzert"

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Sie sind ja alle keine 20 mehr, die Jungs vom Quartettverein „Frohsinn“ Burgaltendorf um ihren Vorsitzenden Jürgen Scheele und Chorleiter Thomas Scharf. Was ihnen auch diesmal wieder physisch und musikalisch in der Comeniushalle abverlangt worden war, wurde mit großer Begeisterung und Bravour gemeistert. Galt es ja nicht nur, die sonst akustisch tote Mehrzweckhalle durch eine profimäßige Tontechnik in einen Konzertsaal zu verwandeln, sondern durch eine aufwändige Bühnen- und Lichtgestaltung für optische Anreize zu sorgen. Beides gelang in Verbindung mit dem Tonstudio Mainmix on Stage vorzüglich

An der positiven Einstellung änderte auch ein Leck in der Hallendecke nichts. Bis zum Konzertbeginn um 19.00 Uhr war alles startklar und die Menschen, die schon weit länger als eine Stunde vor den verschlossener Türen geduldig auf Einlass gewartet hatten, stürmten in die Comeniushalle.

„S(w)ingend in den Herbst“ war das Thema der Veranstaltung und so bunt wie der Herbst gestaltete sich das Programm, gestützt auf ein wunderbares Publikum, das von der ersten Minute mitging und alle Akteure auf der Bühne sogar mit Zwischenapplaus verwöhnten. Mit seinen Liedern und Songs bewies der Quartettverein, in wie vielen musikalischen Stilrichtungen er zu Hause ist.

Mit der Verpflichtung der Sopranistin und Galasängerin Richetta Manager hatte der Vorstand ein „goldenes Händchen“. Mit ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsenz und der rockigen Soul-Stimme forderte sie quasi den Beifall heraus.

Was eine professionelle Begleitung ausmacht, zeigte Pianist Oliver Haug mit seiner Combo „Trio Rhapsodie“. Mit ihr erstrahlten selbst Schlager-Oldies in neuem Glanz.

Was wäre Swing ohne eine Band? Auch daran hatte „Frohsinn“ gedacht und mit den „Hampittels“ aus Dortmund eine ganz hervorragende engagieren können.

Was die Sänger „drauf“ haben, haben sie bewiesen: Innerhalb von vier Monaten (bis Ende Mai wurde ja für Ober Olm geprobt) wurde von Chorleiter Thomas Scharf ein neues Programm für das Konzert einstudiert.

Schon beim letzten Song des offiziellen Programms, Sinatras „My way“, gab es kein Halten mehr: „Standing Ovation“ begleiteten Chor, Solistin und Combo und steigerten sich zu einem brausenden Schlussapplaus.

Natürlich forderte das Publikum Zugaben, die sehr gerne erfüllt wurden: Richetta sang von „Big Spender“. „Frohsinn“, Richetta Manager, Combo und Hampittels vereinigten sich dann zur Zugabe „Tür an Tür mit Alice“ und zum gemeinsamen Schlusslied „Rock my Soul“ auf der Bühne.

Chordirektor Thomas Scharf dirigierte, wie nicht anders gewohnt, mit sicherer Hand und fügte alle musikalischen Komponenten zu einem tollen Klangkörper zusammen.

Viel Beifall gab es zu Beginn des zweiten Teils, als die Sänger sich in neuen königsblauen T-Shirts präsentierten.

Ein herzlicher Dank an alle, die vor oder hinter den Kulissen zum Gelingen des Konzertes beigetragen haben.

Autor:

Friedrich Krause aus Essen-Ruhr

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