Rainer Sockoll aus Steele veröffentlicht Kriminalromane
Eine Reise in die 60er Jahre

Der Band  "Essen, Sessenbergstraße" von Rainer Sockoll  umfasst 236 Seiten und ist zum Preis von 12,80 Euro im örtlichen Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich. | Foto: Hummelshain Verlag
  • Der Band "Essen, Sessenbergstraße" von Rainer Sockoll umfasst 236 Seiten und ist zum Preis von 12,80 Euro im örtlichen Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.
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Der Steelenser Rainer Sockoll ist pensionierter Lehrer und hat acht Kriminalromane geschrieben, die allesamt in den sechziger Jahren im tiefsten Essen spielen. Die ersten beiden sind nun im Kettwiger Hummelshain Verlag  erschienen, in einem Band. Die Reihe heißt "Essen, Sessenbergstraße". Die Titel der Romane lauten: "Der Tote im Altpapier" und "Jauchekuhle".

Essen, Ostviertel, Arbeitergegend. Rund um den pensionierten Bergmann August und seine Frau Jette, die an der Sessenbergstraße in einem kleinen Haus wohnen, lässt Rainer Sockoll einen ganzen Kosmos der 60er Jahre entstehen. Aus heutiger Perspektive leben die Menschen hier materiell in ärmlichen Verhältnissen, aber ihr Reichtum an Zusammenhalt, Menschlichkeit und Humor ist von so selbstverständlicher Humanität, dass die Leser sich gleich aufgenommen fühlen. Mit jedem Kriminalfall, der die Kreise von August und Jette berührt, taucht der Leser tiefer ein in dieses Milieu und in die längst untergegangene Sprache des Reviers...

Fall 1: Der Tote im Altpapier

Oma Jette und Opa August leben in einem selbst erbauten Haus inmitten einer Kleingartenanlage an der Sessenbergstraße in der Innenstadt Essens. August, ein ehemaliger Bergmann, ist jetzt, 1960, Rentner und 60 Jahre alt. Seine Frau Jette ist 56. An jedem Dienstagmorgen trifft August sich mit Freunden in einer Holzhütte auf dem Gelände eines Altpapierlagers zum Frühschoppen. Georg Witkens, der Besitzer der Firma und als einziger noch berufstätig, gehört auch zum Kreis der Männer. Kurz vor Ostern wird in der großen Altpapierlagerhalle die Leiche von Hans Schönewald entdeckt; äußerst unbeliebter Personalchef bei der Bergbaugesellschaft. Die Polizei tappt im Dunkeln und weiß nicht, dass Schönewald eine Rolle in einer Spionageaktion gespielt hat. Augusts Enkel Heiner macht jedoch Beobachtungen, die letztlich zur Aufklärung des Mordes führen.

Fall 2: Jauchekuhle

Der unbeliebte Bauunternehmer Smuda, der seine Angestellten gnadenlos tyrannisiert, wird im Frühjahr 1963 von einem Zug überfahren. Alles weist zunächst auf einen Selbstmord hin. Der Gerichtspathologe stellt bei der Obduktion der Leiche jedoch fest, dass Smuda ermordet worden ist, bevor man ihn auf die Eisenbahnschienen gelegt hat. August und sein Freund Heini haben zwar zuvor einen heftigen Streit mit ihm gehabt, verfügen jedoch über ein Alibi. Welche Rolle spielen aber das Drogenmilieu und die italienische Mafia oder seine Angestellten?

Hinweis: Der Band  "Essen, Sessenbergstraße" von Rainer Sockoll  ist zum Preis von 12,80 Euro im örtlichen Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.

Autor:

Lokalkompass Essen-Steele aus Essen-Steele

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