Interview mit dem Krayer CDU-Ratskandidaten Nils Sotmann
“Ich stehe für Politik vor Ort und nah am Bürger”

Das Interesse an der Kommunalpolitik in Kray und Leithe ist groß. Nils Sotmann hat auch außerhalb des Wahlkampfs immer wieder Themen aufgegriffen und vorangetrieben: “Ich bin seit einigen Jahren mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort im Gespräch. Viele Anregungen habe ich gerne aufgenommen und weitergetragen - So funktioniert Lokalpolitik.”

Herr Sotmann, Sie haben eine eigene Wahlkampagne gestartet. “Gemeinsam. Für Kray und Leithe. Warum?
Weil ich Lokalpolitik genauso verstehe. Ich möchte die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort vertreten. Das geht nur gemeinsam.

Aktuell sitzen Sie für die CDU in der Bezirksvertretung. Meinen Sie, im Rat mehr für die Menschen bewirken zu können, als in der Bezirksvertretung?
Kray und Leithe brauchen wieder eine starke Stimme im Rat der Stadt Essen. Diese Stimme möchte ich sein, um die Interessen unserer Stadtteile auf gesamtstädtischer Ebene mit Nachdruck zu vertreten. In Zusammenarbeit mit den Bezirksvertretern vor Ort, aber auch mit den Abgeordneten im Landtag und Bundestag können wir so viel erreichen und auf allen politischen Ebenen voranbringen.

Sie werden nach einem erfolgreichen Wahlsonntag aber nicht aus dem Bezirk verschwinden?
Nein, auf keinen Fall – dann geht es erst richtig los. (Augenzwinkern). Im Ernst: Ich lebe seit meiner Geburt in Kray und setze mich seit meiner Kindheit für unsere Stadtteile ein. Das hat schon mit der Bürgerinitiative gegen Richter begonnen – meine ersten politischen Erfahrungen. Natürlich werde ich mich auch mit anderen Themen beschäftigen müssen, aber ich trete als Ratskandidat für Kray und Leithe an. Deshalb setze ich hier vor Ort auch meine Schwerpunkte.

Aktuell zeigen wieder alle Politiker Bürgernähe und Herz. Warum sollen die Krayer und Leither am Sonntag ausgerechnet ihr Kreuz bei Nils Sotmann machen?
Ich stehe für eine klare und zuverlässige Politik – das habe ich ihn den letzten 5 Jahren bewiesen. Und genauso, wie die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mich kennengelernt haben – ansprechbar, engagiert, verbindlich – werde ich mich auch im Rat für die Interessen der Krayer und Leither einsetzen. Darauf können Sie sich verlassen!

Lassen Sie uns noch konkreter werden: Was tut der Lokalpolitiker Nils Sotmann gegen die drohenden Folgen der Corona-Krise?
Wie viele andere auch, habe ich bei vielen alltäglichen Dingen, z.B. beim Einkaufen, unterstützt. Das hat gezeigt, dass die Menschen im Stadtteil zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Aber natürlich werden einige Folgen erst später sichtbar werden. Als Lokalpolitiker werde ich die Entwicklung natürlich genau verfolgen und bei Problemen möglichst unbürokratisch helfen. Wir müssen aber auch nach und nach wieder zur Normalität zurückkehren – natürlich unter Beachtung bestimmter Regeln. Dafür müssen belastbare Hygienekonzepte erarbeitet werden, bei denen ich als Lokalpolitiker natürlich gern unterstütze und – falls notwendig – vermittle. Ich sehe aber auch, dass unsere Vereine in Kray gut aufgestellt sind und das Beste aus der Situation machen.

Aber Kray war nicht nur mit positiven Schlagzeilen Thema in der Presse. Was brauchen wir aus Ihrer Sicht?
Die Probleme in Kray kenne ich sehr gut. Wir haben an einigen Stellen ein Sauberkeitsproblem. Die Müllhotspots sind mir ein Dorn im Auge und ich nutze meine Möglichkeiten als Bürger und als Bezirksvertreter, um dagegen anzukämpfen. Aber ich mache mir auch nichts vor: Wir haben hier noch einiges an Arbeit vor uns, um dieses Problem endlich zu lösen. Es tut sich aber auch etwas in Sachen Sauberkeit: Gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Thomas Kufen konnte ich dafür sorgen, dass ein Citysauger nun regelmäßig auf der Krayer Straße im Einsatz ist. Ich werde mich auch weiterhin persönlich für mehr Sauberkeit in Kray und Leithe einsetzen – sei es vor der eigenen Haustür, beim Wastewalk oder als Vermittler in Richtung EBE und Stadtverwaltung.

Welche konkreten Maßnahmen sehen Sie, um das Problem zu lösen?
Mehr Personal für das Ordnungsamt ist sicherlich einer der wichtigsten Faktoren. Unser Oberbürgermeister Thomas Kufen hat die Zahl der Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamts bereits massiv augestockt. Das sollte weiter fortgeführt werden. Wichtig ist, dass diese Mitarbeiter dann auch in den Stadtteilen präsent und handlungsfähig sind. Aber auch die kontrovers diskutierte Razzia halte ich für eine sinnvolle und positive Maßnahme, um gegen organisierte Kriminalität vorzugehen. Der Staat muss bestehende Gesetze konsequent umsetzen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Angebote und Programme, um Menschen aus der Kriminalität herauszuholen.

Themenwechsel: Wird denn aktuell in KiTas und Schulen genug gemacht?
Hier sind wir denke ich schon auf einem sehr guten Weg. Nachdem das Thema leider unter SPD-Oberbürgermeister Paß vernachlässigt worden ist, hat Thomas Kufen seit 2016 3544 neue Plätze geschaffen. Allein in diesem Jahr entstehen fast 1000 neue Plätze. Damit ist die jährliche Anzahl neuer Plätze mehr als verdoppelt worden. Ähnlich sieht es bei den Schulen aus. Hier tut sich endlich was. Als Beispiel sei hier nur die nun stattfindende Sanierung der Schultoiletten der Krayer Joachimschule genannt. Auch der Ausbau des offenen Ganztages kommt gut voran. Ein mir persönlich besonders wichtiges Thema ist auch die Digitalisierung der Schulen - gerade bei uns im Essener Osten. Aber auch hier ist aktuell einiges in Bewegung. Die Corona-Pandemie dürfte nochmal deutlich gemacht haben, wie wichtig das Thema ist. Insgesamt sind in den letzten Jahren 268 Millionen Euro an Sonderinvestitionen in die Schulen geflossen.

Nichts passiert ist auch in Sachen Verkehrswege für Kray. Auch so ein Dauerthema?
Das würde ich so nicht sagen. So konnte endlich der neue A 40-Zubringer in Frillendorf eröffnet werden. Dieser liegt streng genommen sogar zum Teil noch in Kray und die positive Auswirkungen sind auch bei uns im Stadtteil spürbar. So merkt man schon eine Entlastung rund um die Krayer Platte. Klar ist aber auch, dass die Krayer Straße ist als zentrale Straße im Stadtteil auch weiterhin sehr stark ausgelastet ist.

Autor:

Nils Sotmann aus Essen-Steele

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