Tierschutzpartei Kray/Leithe: Thomas Frischmuth
Kray im Herzen - Tatkraft in den Händen

Im Einsatz: Thomas Frischmuth (r.) von der Tierschutzpartei Kray/Leithe beim Waste Walk gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Zur Kommunalwahl am 13. September tritt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei - in allen 41 Wahlbezirken mit eigenen Kandidatinnen und Kandidaten an.

Als Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung 7 (VII) sowie den Kommunalwahlbezirk Kray/Leithe kandidiert Thomas Frischmuth, 55, verheiratet, Landschaftsgärtner. Für den engagierten Umweltschützer und Waste Walk-Aktiven sind der Einsatz gegen den Freiflächenverbrauch und für Stadtteilpflege wichtige Anliegen. Dem Vater und Großvater liegen die Interessen von Kindern und Jugendlichen, eine gute Kita- und Schulinfrastruktur besonders am Herzen. Bezahlbarer Wohnraum, insbesondere auch für Einkommensschwache, GeringverdienerInnen, RentnerInnen und Alleinerziehende – dies muss in Kray sichergestellt werden. Verwahrlosung von Gebäuden, Langzeitleerstände – hiergegen ist mit geeigneten stadtplanerischen Maßnahmen vorzugehen.

Das Interview

Als Kandidat bin ich eine gute Wahl, weil ...
ich Kray im Herzen trage – und meine Tatkraft und Energie für unsere Heimat einbringe, Tag für Tag.

Kray und Leithe sind lebens- und liebenswert, weil …
die Menschen hier engagiert sind, einander helfen, gemeinsam Feste veranstalten und feiern, es noch Freiflächen und Frischluftschneisen gibt, Haustiere Auslaufmöglichkeiten haben. Man kommt hier schnell ins Gespräch – und ist füreinander da. Ein Treff im Biergarten, Ortsthemen besprechen – und dann gemeinsam anpacken. Eine umzäunte Hundewiese, ein gepflegter Volksgarten, ein sauberes, grünes Kray – so sollte es sein. Hierfür werde ich mich in der Bezirksvertretung stark machen.

Wie hat sich Ihr Leben – und Ihr Wahlkampf – durch die Corona-Krise verändert?
Zunächst war der Kontakt zu meinen Angehörigen natürlich sehr eingeschränkt. Insbesondere hat sich die gesamte Familie auf den Schutz unserer ältesten Familienmitglieder konzentriert. Die Coronaregeln haben wir alle selbstverständlich beachtet. Die Einschränkungen bei der persönlichen familiären Kontaktpflege waren für meine Frau und mich – wir sind beide totale Familienmenschen – eine schwere Phase. Es fehlte mir in den ersten Wochen auch die persönliche Begegnung  wie z. B. beim Vereinstreff oder Stammtisch.
Der Wahlkampf begann durch das Sammeln der Unterstützerunterschriften sehr früh. Es erwies sich als schwierig, fremde Personen maskiert anzusprechen. Wie soll man jemand ansprechen, wenn das Gesicht halb verdeckt ist? Dies gilt bis heute. Da sind Zurückhaltung und Achtsamkeit gefordert. Die Kontaktaufnahme wird durch die Coronaschutzmaßnahmen auf jeden Fall erschwert. Aber wir haben es als Tierschutzpartei geschafft, die hohen Hürden für die Zulassung in allen 41 Essener Kommunalwahlbezirken zu schaffen. Wir sind ein super Team – sowas ist ja genau mein Fall.

Wie wollen wir die Herausforderungen der Klima-Krise meistern?
Absolute Priorität für mich: Die Freiflächen und stadtklimarelevanten Flächen müssen unbedingt erhalten bleiben. Daher mein Engagement auch in BIs zum Erhalt von Freiflächen in Kray und Leithe, aber auch im gesamten Stadtgebiet. Das Stadtklima, der Frischluftzug endet ja nicht an einer Stadtteilgrenze. Die Vitalität der Bäume und des örtlichen Waldes müssen kontinuierlich kontrolliert und gesichert werden. Die Abholzung eines Baumes darf nur als absolute Notfallmaßnahme möglich sein. Vielmehr brauchen wir Nachpflanzungen, wo immer möglich. Ebenso muss das Straßenbegleitgrün gesichert, gepflegt und insektenfreundlich gestaltet werden. Ich kämpfe um und für jeden Baum. Dach- und Fassadenbegrünungen sollten mit einem finanziellem Anreizsystem gefördert werden ebenso Photovoltaik- und Solaranlagen.

Flächenfraß contra Wohnungsmangel: Wie lässt sich dieser Widerspruch in Kray und Leithe lösen?
Durch Erfassen von Freiräumen in einem Baulückenkataster, welches wir als einzige Partei im Rat gefordert haben, werden Räume genannt, wo Wohnungen gebaut werden können, ebenso durch das Aufstocken von Häusern und die Umwidmung von gewerblich genutzten Räumen, so kann der Bedarf weitgehend gedeckt werden. Wir brauchen in Kray und Leithe bezahlbaren, zeitgemäßen Wohnraum für jeden Geldbeutel. Wieso müssen Gebäude endlos lange leerstehen und verfallen, während wir dringend Neubauten benötigen? Hier muss politisch Druck auf die Verwaltung aufgebaut werden. Kray und Leithe brauchen hier eine tatkräftige Persönlichkeit und Stimme.

Der Bezirk VII und der Verkehr?
Wir setzen uns ein für einen kostenfreien ÖPNV – so wollen wir es attraktiv machen, den Pkw stehenzulassen. Und Mobilität muss für alle gewährleistet sein. Natürlich muss dies einhergehen mit einem Ausbau des ÖPNV-Netzes und sinnvollen Fahrtzeit-Taktungen sowie einem guten Angebot auch in den späteren Abendstunden und am frühen Morgen. Es geht weiter darum, den Radverkehr mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen. Alte Bahntrassen zu Radwegen ausbauen, damit Stadtteile und Städte verbinden ist z.B. gut und sinnvoll.

Müll – Wie werden wir des Müllproblems Herr?
Da sind die Parkanlagen i.d.R. am meisten von betroffen. Das auch von uns geforderte öffentliche Grillverbot in Parks und auf öffentlichen Flächen – vom Rat im August beschlossen, nachdem wir das Thema Anfang Juli nochmal in die Ratsgremien per Antrag eingebracht hatten - bedingt zugleich ein Schaffen von Grillmöglichkeiten, die jedoch die Auflage haben, den Grillplatz frei von Müll zu hinterlassen. Im Bürgerdialog sollten geeignete Plätze festgelegt werden. Ein Totalgrillverbot zulasten aller Bürgerinnen und Bürger lehnen wir weiter ab.
Seitens der Verwaltung müssen hinreichend große Müllbehälter bereitgestellt, ein angemessener Leerungsplan gesichert sowie die Frage von WC-Nutzungen /öffentlichen Sanitäranlagen geklärt werden. Die Leerungs- und Reinigungsintervalle müssen geeignet angepasst sein. Wildmüller, insbesondere auch Leute, die ihren Sperrmüll einfach irgendwo abladen, müssen streng sanktioniert werden mit spürbaren Strafen.

Die nächsten fünf Jahre werden gute Jahre, denn ...
Wir Krayer packen gemeinsam an!

Autor:

Elisabeth Maria van Heesch Tierschutz Essen aus Essen

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