CDU-Ratskandidat für Kray und Leithe
Nils Sotmann im Interview

Am Sonntag werden neben dem Oberbürgermeister auch der Rat der Stadt Essen  sowie die Bezirksvertretungen gewählt. Sie haben sich 5 Jahre in der  Bezirksvertretung engagiert und treten nun als Direktkandidat für Kray und Leithe fürden Stadtrat an. Für die BV stehen sie nicht auf den vorderen Listenplätzen. Ein Wagnis?
Mein Engagement für Kray und Leithe hängt nicht an einem politischen Mandat. Ich lebe seit meiner Geburt in Kray. Deshalb wird sich an meinem Einsatz für unsere Heimat nichts ändern. Politische Ämter werden immer auf Zeit vergeben - dessen bin ich mir bewusst.

Was haben Sie denn für ein Gefühl für den Wahlsonntag?
Nachdem ein Krayer SPD-Ratsherr sein Mandat niedergelegt hat und der andere seit Jahren nicht mehr in Erscheinung getreten ist, wollen die Bürger in Kray und Leithe endlich wiedereine starke Stimme im Stadtrat haben. Das merke ich ganz deutlich. Die Menschen kommen mit ihren Anliegen zu mir. Ich höre nicht nur zu, sondern löse die Probleme. Dementsprechend habe ich auch ein gutes Gefühl für die Wahl am Sonntag.

Ginge mit einem Ratsmandat nicht ein bisschen Bürgernähe verloren? 
In keinster Weise. Bürgernähe hat nichts mit dem politischen Mandat zu tun, sondern mit dem Menschen dahinter. Deshalb werde ich natürlich auch weiterhin immer ansprechbar sein - ob als Ratsherr, als Bezirksvertreter oder als Bürger Nils Sotmann. – Gemeinsam. Für Kray und Leithe. Dafür stehe ich.

Aber direkte Abhilfe für die Probleme vor der Haustür konnte Sie doch eher in der BV schaffen, oder?
Rat und BV haben unterschiedliche Aufgaben. Beide können Probleme vor Ort lösen.Entscheidend ist doch, wie ich stark ich mich einsetze. Wenn ich Probleme nicht selbst lösen kann, suche ich mir Menschen, die sie mit mir gemeinsam lösen. Das können andere Politiker, Menschen vor Ort oder auch die Stadtverwaltung sein. So löse ich Probleme, egal ob als BV- oder Ratsmitglied.

Und Sie glauben, dass Sie da nun mit Ihrer Stimme mehr bewegen können?
Ich werde Kray und Leithe auf Essener Ebene eine stärkere Stimme geben. Als Lobbyist für Kray und Leithe sozusagen. In dieser Hinsicht kann ich auf Rats-Ebene sicherlich mehr bewegen. Dort kommen Politiker aus ganz Essen zusammen. Größere Themen können wir nur dort gemeinsam angehen. Unsere Stadtteilentwicklung ist wichtig, aber andere Stadtteile haben ähnliche Probleme  wir dürfen nicht immer in unseren eigenen Grenzen denken.

Was sind Ihre Schwerpunktthemen?
Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung. Wenn das gewährleistet ist, steigt automatisch die Lebensqualität im Stadtteil. Das ist mein Ziel. Aber natürlich spielen auch viele andere Themen ein wichtige Rolle, denn Politik muss den Gesamtrahmen im Blick haben. Dazu  gehören natürlich auch Bildung, Umwelt, Soziales, Sport und Verkehr.

Lassen Sie uns größer denken. Was wird sich mit dem Ratsherrn Sotmann in Essenalles verändern?
Da werden Sie staunen (Zwinkern). Ich möchte Kray zu einem attraktiven, selbstbewussten Stadtteil machen. Es gibt hier bei uns so viel Potenzial. Alleine wenn ich an die Krayer Straße denke – fast nirgendwo in Essen gibt es so viele denkmalgeschützte Häuser wie in Kray. Wir müssen Stadtteile glaube ich neu denken. Gerade bei uns in Kray sehe ich da eine sehr große Chance. Somit möchte ich im Stadtrat nicht nur Kray und Leithe eine starke Stimme geben, sondern als Fürsprecher starker Stadtteile insgesamt auftreten. Es gibt also viel zu tun und sicher kann ich das auch nicht alles alleine machen. Aber mit den unterschiedlichen Akteuren im Stadtteil kann man vieles bewegen. Und auch wenn ich nicht zaubern kann, ich kann aber arbeiten!

Wie sieht es denn mit Sauberkeit und Sicherheit aus?
Hier ist schon vieles passiert. Gerade in den letzten Monaten. Ich unterstützte diekonsequente Null Toleranz-Strategie unseres Oberbürgermeisters Thomas Kufen und der CDU-geführten Landesregierung voll und ganz. Die Razzien in dubiosen Krayer Läden senden das richtige Signal: Für Kriminelle ist bei uns in Kray kein Platz! Auch ist das Personal im Ordnungsamt unter Federführung der CDU massiv aufgestockt worden. Insgesamt denke ich, dass wir hier zu einer Verdoppelung des Personals kommen sollten. Und ganz wichtig ist mir auch, dass dieses Personal dann auch bei uns in den Stadtteilen auf den Straßen sichtbar ist. Beim Thema Sauberkeit haben wir mit den neuen CitySauger auf der Krayer Straße einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Hier sehe ich aber noch einen großen Handlungsbedarf. Das Ratsmitglied Nils Sotmann wird sich in jedem Fallfür eine deutliche Verbesserung der Situation einsetzen.

Was macht Nils Sotmann am Montag?

Um ganz ehrlich zu sein habe ich für den Montag keine besonderen Pläne. Durch den Wahlkampf ist so manches liegen geblieben. Mir wird also nicht langweilig sein.

Autor:

Nils Sotmann aus Essen-Steele

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