Verrat „auffem Platz“? Angeblich sollen Umbau-Gelder vom Langmannskamp Richtung Schönebeck fließen

"Hand drauf!" hieß es seitens der Bezirkspolitik noch kurz vor Weihnachten.
  • "Hand drauf!" hieß es seitens der Bezirkspolitik noch kurz vor Weihnachten.
  • hochgeladen von Detlef Leweux

Unter dem Motto „Wir haben die erste Umkleidekabine fertig“, luden
Steele 03/20 und die Sportfreunde 09 Politiker und Vertreter des Essener Sports an den Langmannskamp ein. Damals, vor Weihnachten, wurde der zügige Umbau der Gemeinschaftsplatzanlage gefeiert.

Die Sportanlage „Langmannskamp“ soll für rund 1,4 Mio. Euro rundum erneuert werden und zur Saison 2012/2013 fertig sein. Dann wird „Nachbar“ Sportfreunde 09 die alte „Kampfbahn“ räumen und ebenfalls am Langmannskamp spielen. Geplant sind zwei neue Jugendplätze und ein Seniorenfeld. Dazu werden außerdem acht neue Kabinen gebaut. Unter Kickern ist von einem Vorzeigeprojekt im Essener Amateurfußball die Rede.
Zuerst sollen die drei Kunstrasenplätze fertiggestellt werden. Anvisierte Fertigstellung: Oktober 2011. Die acht Umkleidekabinen werden erst danach entstehen.

Grün-weißes
Wehklagen...

Doch laut KURIER-Information ist dieser stringente Zeitplan in Gefahr - denn Mittel aus Steele sollen abgezogen und Richtung Schönebeck umgeleitet werden.
Dort hat der umtriebige SG-Geschäftsführer Willi Wißing lautstark medial beklagt, dass der Umbau des Kunstrasenplatzes bei Grün-Weiß von der Essener Sport-Politik aufs Eis gelegt wurde. Und dieses Zetern soll erhört worden sein. Für das Steeler Projekt am Langmannskamp könnte das bedeuten, dass zumindest der letzte Bauabschnitt mit den restlichen Kabinen erst einmal infrage steht. Laut unseren Informationen aus den zuständigen Ausschüssen ist geplant, gleich bei mehreren laufenden Umbaumaßnahmen Geld abzuzwacken, um den Frauen-Fußball-Erstligisten im Frauenfußball-WM-Jahr ein wenig zu beschwichtigen. Über die Feiertage konnten wir bis zum Redaktionsschluss noch keine Meinungen von Betroffenen einfangen. Das holen wir natürlich für die nächste KURIER-Ausgabe nach.

KOMMENTAR:

Eines gleich voraus: Steeler Sportsleute gönnen den Schönebecker Fußballerinnen alles. Allerdings sollten sich die zuständigen Politiker auch Fairness gönnen, die über Foto-Termine hinaus Bestand hat. Versprochenes hier brechen, um dort zu beschwichtigen, das verdient keine Verwarnung, das ist ganz klar „Rot“!

Autor:

Detlef Leweux aus Essen-Steele

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