Angriff der Abrissbirnen!

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Lange wurde das Mehrgernerationenhaus an der Märkischen Straße 25 geplant. 2010 sprang die Allbau AG mit ins Boot und jetzt wird es endlich sichtbar: Die Märkische Straße bekommt rund um das VKJ-Kinderhaus der kleinen Füße ein ganz neues Gesicht.
„Wir wollen einfach zeigen, dass sich die Nachbarn freuen können auf das, was da kommt“, erzählt VKJ-Geschäftsführer Oliver Kern, während wir durch die an das VKJ-Kinderhaus der kleinen Füße angrenzenden Häuser Nummer 27 und 29 gehen. Hier liegt der Duft von Baustelle in der Luft. Überall aufgerissene Böden, ein Großteil der Fenster wurde bereits erneuert und auch in den Kellerräumen und im Treppenhaus ist der Bautrupp bereits aktiv.
Noch in diesem Jahr soll hier schließlich ziemlich viel passieren. Den ursprünglich für Sommer geplanten Umzug der Kindertagesstätte musste man zwar schon auf Anfang des nächsten Jahres verschieben, aber „eine Verzögerung von drei bis sechs Monaten ist doch normal“, sagt Oliver Kern. „Bei uns kam ja auch noch der Flöz dazu.“
Ein Flöz? „Der wurde bei Probebohrungen entdeckt“, erläutert der VKJ-Geschäftsführer. „Und leider verläuft er genau unter unserem geplanten Anbau, so dass der Allbau jetzt doch erst die hinteren Häuserreihen, wo dann neue Wohneinheiten entstehen sollen, abreißen muss.“
Das ist auch das Stichwort. Denn einige „kleine Füße“ haben die großen Bagger, die bereits angerollt sind, schon genau unter die Lupe genommen. „Für uns war der Slogan Großstadt für Kinder nie eine leere Hülse. Wir sind seit 19 Jahren hier in der Siedlung und dieses Großprojekt ist ein Riesen-Gewinn für den Stadtteil Freisenbruch“ ist sich Kern sicher. „Wir bieten Kindern eine echte Perspektive und hier, an der Märkischen Straße mit dem Mehrgenerationenhaus, dann auch künftig Senioren und Alleinerziehenden“, erläutert Kern.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 13 Mio., die allein die Allbau AG einbringt. 250.000 Euro für die Kita-Erweiterung und den Bau des Mehrgenerationenhaus im jetzigen VKJ-Kinderhaus im Haus Nummer 25 stammen aus dem Konjunkturpaket II, 80.000 Euro hat der VKJ als freier Träger selbst eingeworben. Übrigens: Der VKJ schafft hier auch noch wie nebenbei acht neue Arbeitsplätze!

Autor:

Mareike Schulz aus Essen-Steele

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