Auf Herz und Niere geprüft - Sondereinsatz für Susanne zu Gast bei IFT Wehden

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Wie funktioniert eine traditionelle Gaststätte, was gehört alles in eine gute Wurst und wie organisiert sich ein großes Hotel? Was sich anhört wie die „Sendung mit der Maus“ für Erwachsene finden Sie, liebe Leser, in regelmäßigen Abständen in Ihrem Kurier. Susanne Boiar ist unterwegs und schaut bei ihrem Tagespraktikum hinter die Kulissen. Schauen Sie mit Ihr den Profis über die Schulter - und begleiten Sie die Kurier-Mitarbeiterin auf ihrem „Sondereinsatz für Susanne“!

VON JULIA COLMSEE

Rund 46 Millionen Autos sind laut einer Statistik 2018 auf unseren Straßen unterwegs! Sicherheit ist da Trumpf - daher müssen PKWs in Deutschland alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung - umgangssprachlich auch kurz „TÜV“ genannt. Eine verlässliche und beliebte Adresse finden Autolfreunde seit nunmehr vier Jahren an der Wattenscheider Straße 29-33 bei IFT Wehden.
Inhaber Knut Wehden hat hier im wahrsten Sinne des Wortes sein Hobby zum Beruf gemacht. Für sein Ingenieurbüro für Fahrzeugtechnik sind insgesamt 16 Mitarbeiter tätig - immer im Dienste des Fahrzeugs -und des Kunden. „Das ist mir ganz besonders wichtig! Gerade in unserem Bereich ist 100-prozentige Verlässlichkeit gefragt - und auf uns kann man sich verlassen - immer! Unsere Kunden sollen sich außerdem hier wohl fühlen - ein freundlicher Umgang ist für uns selbstverständlich!“
Wie gründlich hier die Fahrzeuge auf Herz und Niere geprüft werden, das schaut sich Kurier-Mitarbeiterin Susanne Boiar einmal ganz genau an. Sie tritt an zum „Sondereinsatz für Susanne bei IFT Wehden“ - und darf Nebi Morina, Kfz-Sachverständiger, über die Schulter schauen.
„In Zusammenarbeit mit dem TÜV SÜD bieten wir die Hauptuntersuchung einschließlich der Abgasuntersuchung sowie die Begutachtung und Dokumentation von Fahrzeugänderungen an. In der Regel machen unsere Kunden im Vorfeld einen Termin aus und bringen uns dann ihr Fahrzeug. PKWs müssen alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung -einzige Ausnahme sind Neuwagen. Damit hat man drei Jahre Zeit!“
30 Minuten brauche man für eine normale Fahrzeugdurchsicht - findet man Mängel, könne es natürlich auch länger dauern, erklärt der Fachmann. „Ich hole mal das nächste Fahrzeug - dann können wir starten!“ Und Susanne Boiar kann direkt mit anpacken: bei dem weißen Kleintransporter werden Blinker und Licht geprüft - alles funktioniert einwandfrei! Und auch die Bremsen und die Reifen des Fahrzeugs werden genau unter die Lupe genommen. „Alles prima - diese Tests sind eindeutig bestanden“, erklärt Morina. „Jetzt werfen wir noch einen Blick von unten auf den Transporter!“ Mit einer Taschenlampe in der Hand geht es in den „Graben“. Achsen, Gelenke, Radaufhängung… Morina geht alle neuralgischen Punkte gewissenhaft durch. „Das sieht doch sehr gut aus!“
Jetzt fehlt noch die Abgasuntersuchung - seit 2010 ist sie fester Bestandteil der Hauptuntersuchung. Hier kommt unter anderem auch der sogenannte „On-Board-Diagnose-Stecker“ zum Einsatz. „Alle abgasbeeinflussenden Systeme werden hier überwacht und können ausgelesen werden. Sie setzen jetzt am besten mal diesen Ohrenschutz auf - es könnte laut werden“, schmunzelt Nebi Morina. Für diese Untersuchung muss er Vollgas geben…
Der Kleintransporter besteht ohne besondere Auffälligkeiten und darf mit frischer TÜV-Plakette die Halle verlassen. „Viele, verschiedene Kleinigkeiten, die gründlich geprüft werden müssen - alles im Dienste unserer Sicherheit!“, fasst Susanne Boiar zusammen. „Und ich bin beeindruckt, in welchem Umfang modernste Technik mittlerweile zum Einsatz kommt - und trotzdem: Das Basiswissen der Sachverstand der Prüfer sind das A und O!“

Autor:

Julia Colmsee aus Essen-Süd

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