Aktion "Mutmacher" hilft Menschen vor Ort
Gegen die Einsamkeit in Kray und Leithe

Das Projekt "Mutmacher" in Kray und Leithe geht in die zweite Runde. V. l. n. r.: Wilma Bennemann, Stadtdirektor Peter Renzel, Josefine Kannapinn, Timm Schemeit vom Stadtteilprojekt Kray und Michaela Kremer.
  • Das Projekt "Mutmacher" in Kray und Leithe geht in die zweite Runde. V. l. n. r.: Wilma Bennemann, Stadtdirektor Peter Renzel, Josefine Kannapinn, Timm Schemeit vom Stadtteilprojekt Kray und Michaela Kremer.
  • Foto: Stadt Essen
  • hochgeladen von Nina van Bevern

Gespräche mit Bürgern sowie Akteuren der Stadtteile Kray und Leithe ergaben, dass die Corona-bedingte Isolation vielen Menschen zusetzt und viele unter Einsamkeit leiden.

Bernd Niesmann vom Zentrum 60plus des ASB Ruhr, Timm Schemeit vom Jugendamt der Stadt und Christina Fornefeld vom Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung haben sich zusammengetan und gemeinsam mit Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und weiteren Institutionen das Projekt "Mutmacher" entwickelt.

Erste Aktion im Mai

Mithilfe der vielen Kooperationspartner konnten bereits im Mai über 100 befüllte Geschenketüten von Ehrenamtlichen sowie Mitarbeitern der Institutionen kontakt- und kostenlos verteilt werden. Ziel war es, den Alltag der Menschen in dieser besonderen Zeit zu verschönern.
Anlass die Aktion zu wiederholen, war die Initiative einer Krayerin, die schon im Mai das Projekt unterstützte. Sie kam auf Stadtteilmoderatorin Christina Fornefeld zu und fragte, ob eine solche Aktion in diesem Jahr und vor allem in der Zeit des Trauermonats November noch einmal wiederholt werden könne. Die Idee fand großen Anklang bei den Institutionen, die sich bereits im Mai eingebracht hatten. "Die Tatsache, dass die Aktion beim ersten Mal schon sehr gut angenommen wurde, trägt auch dazu bei, dass wir sie wiederholen", so Bernd Niesmann vom ASB Ruhr. "Aus diesem Grund wurden nun weitere 150 Geschenktüten verteilt, 50 Stück mehr als beim letzten Mal."
"Wieder sollen kleine Aufmerksamkeiten wie Rätsel, Postkarten, Schokolade, Gedichte, Geschichten, Alltagsmasken, Blumen und selbst gemalte Bilder dazu beitragen, den Menschen in einer schwierigen Zeit eine kleine Freude zu bereiten", so Timm Schemeit vom Bürgerbegegnungszentrum Kraysel.

"Meine schönste Geschichte in diesem Jahr" 

Neben dem Verteilen von Geschenktüten haben die Initiatoren noch eine weitere kreative Idee entwickelt. So sollen Unterstützer eine kurze Geschichte oder ein kleines Gedicht zum Thema "Meine schönste Geschichte in diesem Jahr" schreiben oder ein passendes Bild malen. Die Initiatoren möchten damit dazu ermuntern, von netten Begegnungen und tollen, großen und kleinen, Momenten zu berichten. Sollten so ein paar Werke zusammenkommen, ist geplant, ein kleines Heft zu erstellen und dieses beispielsweise im Bürgerbegegnungszentrum auszulegen. Eine Teilnahme kann auf Wunsch auch anonym erfolgen.

Zuschriften können bis zum 13. Dezember an das ASB-Zentrum 60plus, Dreiringplatz 1, 45276 Essen  erfolgen. Wenn keine Möglichkeit besteht, den Beitrag per Post zu schicken, holen die Initiatoren die Geschichten, Gedichte oder Bilder auch gerne von Zuhause ab. Hierzu ist eine kurze telefonische Absprach nötig mit Bernd Niesmann (ASB-Zentrum 60plus), Tel. 1805971, Timm Schemeit (Stadtteilprojekt Kray), Tel. 88-51643 oder Christina Fornefeld (Stadtteilprojekt Kray), Tel. 1836356.

Autor:

Lokalkompass Essen-Steele aus Essen-Steele

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