Taubenplage in Essen-Steele
Verein kämpft seit 19 Jahren

Benjamin Voigt möchte offensiver auf die Leistung der "Arbeitsgruppe Stadttauben" für Steele hinweisen und um Unterstützung bitten. Fotos: Voigt
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  • Benjamin Voigt möchte offensiver auf die Leistung der "Arbeitsgruppe Stadttauben" für Steele hinweisen und um Unterstützung bitten. Fotos: Voigt
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„Steele erstickt am Tauben-Kot“, so beschweren sich unsere Leser regelmäßig. Dagegen kämpfen die Mitglieder der „Arbeitsgruppe Stadttauben Essen-Steele e.V.“ an, doch es mangelt dabei an Unterstützung. Vor allem die "Kohle" fehlt...

Vor über 19 Jahren hat Monika Hedtkamp, damals noch mit ihrem Mann, auf einem Parkdeck an der Grenoblestraße einen Taubenschlag im Ehrenamt gebaut. Ihre Methode, die Tauben anzulocken und dann echte Eier gegen Attrappen auszutauschen, damit es nicht zu einer unkontrollierten Vermehrung kommt, ist wissenschaftlich anerkannt und wirkt.
Benjamin Voigt, Vorstandsmitglied in der Arbeitsgruppe und Kassierer, erläutert: "Die Tiere werden durch Fütterung an den Schlag gebunden, die Eier werden ausgetauscht und durch Gips-Dummys ersetzt. So trägt der Verein zur Reduktion der Population bei und zieht die Tauben aus den Fußgängerzonen, von den Plätzen Steeles etc. weg."

Früher 300, jetzt
600 Tiere am Schlag

Allerdings reicht der Schlag für ca. 300 Tiere, inzwischen sind oft doppelt so viele da. Die Tauben-Experten vermuten, dass Taubenschläge der Züchter rund um Steele aufgelöst wurden. Sie glauben, dass die Züchter die Beringung an den Tieren entfernt haben, sodass man keine Rückschlüsse mehr auf den einstigen Besitzer ziehen kann. Nachweisen können sie das aber nicht. Für Futter und weitere Maßnahmen benötigt die Arbeitsgruppe monatlich bis zu 1.000 Euro. Geld, das immer öfter fehlt, dann sind wieder „Betteltouren“ angesagt.

Bis zu 1.000 Euro
Kosten im Monat

Der neue Kassierer Benjamin Voigt möchte deshalb offensiver auf die Leistung der "Arbeitsgruppe" für Steele hinweisen und um Unterstützung bitten: "Neben den Ehrenamtlern in der Gruppe sind Brigitte und Jürgen Bartling, Pächter des Parkhauses und Betreiber der AMB GmbH, die größten Unterstützer. Sie stellen Wasser, Strom und einen Lagerraum kostenfrei zur Verfügung. Wir können aber weitere freiwillige Helfer gebrauchen, vor allem für den mühsamen Transport von Futter etc. aufs Dach." Zwar unterstützt die Bezirksvertretung das Engagement finanziell, allerdings reicht das nicht aus. Etwa 10.000 Euro pro Jahr, das wäre die Absicherung des ehrenamtlichen Engagements. Die "Arbeitsgruppe Stadttauben Essen-Steele e.V." ist als gemeinnütziger Verein vom Finanzamt Essen-Ost anerkannt und berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.
Spenden-Konto: Sparkasse Essen, IBAN: DE97360501050002601433

Benjamin Voigt möchte offensiver auf die Leistung der "Arbeitsgruppe Stadttauben" für Steele hinweisen und um Unterstützung bitten. Fotos: Voigt
Vor über 19 Jahren hat Monika Hedtkamp, damals noch mit ihrem Mann, auf einem Parkdeck an der Grenoblestraße einen Taubenschlag im Ehrenamt gebaut. Fotos: Voigt
Autor:

Detlef Leweux aus Essen-Steele

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