VKJ präsentiert neue Geschäftsführerin - Vera Luber folgt auf Oliver Kern

Thomas Kutschaty (links) und Frank Müller (rechts) haben mit Vera Luber eine neue Geschäftsführerin für den VKJ gefunden. Oliver Kern (2. v. re.), der den VKJ auf eigenen Wunsch zum 31. März verlässt, freute sich mit über die Nachfolgeregelung.
  • Thomas Kutschaty (links) und Frank Müller (rechts) haben mit Vera Luber eine neue Geschäftsführerin für den VKJ gefunden. Oliver Kern (2. v. re.), der den VKJ auf eigenen Wunsch zum 31. März verlässt, freute sich mit über die Nachfolgeregelung.
  • hochgeladen von Mareike Schulz

Das ist kein Scherz: Ab dem 1. April bekommt der VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V., erstmals in seiner 45-jährigen Geschichte eine Geschäftsführerin. Vera Luber übernimmt von Oliver Kern!

Ein paar Wochen hat der Vorstand um die Vorsitzenden SPD-Ratsherr Frank Müller und NRW-Justizminister Thomas Kutschaty die Öffentlichkeit auf die Folter gespannt und Gespräche geführt. Am gestrigen Dienstag verkündete Frank Müller nach vorangegangener Vorstandsklausur und einstimmigen Beschluss nun allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des VKJ, wohin der Weg geht. Und vor allem mit wem!

Erste Geschäftsführerin in der Geschichte des Vereins

Die 34-jährige Vera Luber übernimmt die Geschäftsführung am 1. April und wird damit nicht nur die erste Geschäftsführerin, sondern auch die jüngste.
Luber arbeitet seit 2011 beim VKJ und leitete bislang sehr erfolgreich die VKJ-Familienbildungsstätte (FBS) und ist bereits seit 2014 Geschäftsführungsassistentin. „Vera Luber war unsere Wunschkandidatin, da sie in nur vier Jahren das Kursangebot der FBS verzwölffacht, die Dozentenkartei verdoppelt und damit gezeigt hat, dass sie nicht nur eine erfolgreiche Betriebswirtin ist, sondern auch gut netzwerken kann. Das ist für uns als freien Träger das A und O der täglichen Arbeit. Außerdem hat sie in den vergangenen beiden Jahren als Geschäftsführungsassistentin gezeigt, dass sie die Geschicke des Vereins gut leiten kann. Darüber hinaus genießt sie bereits heute bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch unseren Partnern ein hohes Ansehen. Vor allem aber setzen wir mit dieser Entscheidung auf Kontinuität und einen nahtlosen Übergang“, begründet Frank Müller die Entscheidung des Vorstandes. „Wir wünschen Vera Luber viel Glück und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit“, ergänzt er.

VKJ-Eigengewächs und Wunschkandidatin

Luber freut sich auf die neue Herausforderung. „Es ist noch etwas komisch, die Familienbildungsstätte abzugeben, aber auch hier haben wir bereits eine tolle Nachfolgerin im Blick. Ich freue mich auf die Herausforderungen und darauf, weiterhin den Kita-Ausbau im Ruhrgebiet voranzutreiben und mich mit einem tollen Team und engagierten Vorstand täglich dafür einzusetzen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche das Recht auf Chancengleichheit bekommt.“
Luber ist Diplom-Sozialpädagogin, Betriebswirtin für Sozialwesen und hat ihren Master in Sozialmanagement gemacht. Sie arbeitete zuvor im Duisburger Kinderheim St. Josef, in der „Fähre“ der Suchthilfe und im Ambulant Betreuten Wohnen von „Spektrum“.
Auch Oliver Kern ist mit der Nachfolgeregelung glücklich: „Ich freue mich, dass der Vorstand auf ein Eigengewächs setzt. Wir haben nun schon zwei Jahre ganz eng in der Geschäftsführung zusammengearbeitet und ich bin mir sicher, dass ‚mein VKJ‘ bei Vera Luber in den besten Händen ist.“

Autor:

Mareike Schulz aus Essen-Steele

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