Blindgängerentschärfung am 4. Februar
Alfried Krupp Krankenhaus muss nicht evakuiert werden

AKTUALISIERUNG 1.2., 15.30 Uhr

Erleichterung am Alfried Krupp Krankenhaus: Die internen Beratungen am Freitagnachmittag haben ergeben, dass wegen der Bombenentschärfung am 4. Februar keine Patienten aus dem Haus evakuiert werden müssen. Das teilt Sprecherin Hille Ahuis mit.

In den vorderen Flügeln, die nahe am Blindgängerfundort an der Gummertstraße liegen, werden Patienten aus den Zimmern zur Straßenfront in Stationen in geschützten Bereichen verlegt.

Wichtig ist Hille Ahuis dieser Hinweis: Der Kreißsaal und die Ambulanzen sind ab Montagmorgen geschlossen. In der Nacht auf Montag wird sich das Krankenhaus bei der Feuerwehr abmelden, so dass Notfälle von Anfang an in andere Hospitäler gebracht werden.

Patienten, die für Montag, 4. Februar, Termine im Rüttenscheider Alfried Krupp Krankenhaus haben, werden über Verschiebungen informiert.

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AKTUALISIERUNG 1.2., 14 Uhr
Die bei Bauarbeiten an der Gummertstraße am Bauprojekt Rü-Bogen gefundene amerikanische  5-Zentner-Bombe aus dem II. Weltkrieg wird am kommenden Montag, 4. Februar, entschärft. Das ergaben die Gespräche, welche am heutigen Freitag Vertreter der Stadtverwaltung, des Alfried-Krupp-Krankenhauses, der Feuerwehr und des Kampfmittelräumdienstes geführt haben.

Erleichterung herrscht bei allen Beteiligten, weil für die Entschärfung Patienten des benachbarten Alfried-Krupp-Krankenhauses vermutlich in andere Gebäudebereiche verlegt werden können. Ob doch zumindest einige evakuiert werden müssen, entscheidet sich im weiteren Verlauf des Freitagnachmittags. Dann aber springt die in Steele angesiedelte Abteilung des Krankenhauses ein und stellt Platz zur Verfügung.

Anwohner, die im Umkreis von 250 Metern um die Bombenfundstelle wohnen werden von der Stadt gebeten, sich schon jetzt auf die Entschärfung am Montag einzustellen und einzuplanen, dass sie am Montag bis zum Abschluss der Maßnahme aus ihren Wohnungen evakuiert werden. 
Im Umkreis von 250 Metern bis 500 Metern sollten sich Anwohner am Montag während der Entschärfung in Gebäudeteilen aufhalten, die von der Bombe abgewandt liegen, oder den Keller aufsuchen. Auch in diesem Bereich rät das Ordnungsamt, Kraftfahrzeuge vorsorglich von der Straße zu entfernen. 
Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen am Montag, 4. Februar, ab 7.30 Uhr beim Bürgertelefon der Stadt Essen unter der Nummer 1238 888 zu melden. 

Für die Entschärfung wird auch die A 52 im Bereich Rüttenscheid kurzzeitig gesperrt werden müssen. Genauere Angaben zum Sperrbereich und zu den Sperrzeiten folgen ebenfalls erst am Montag.
Mit weiteren Behinderungen des Individualverkehrs und des ÖPNV ist zu rechnen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich am Montag weiträumig zu umfahren.

Aktuelle Informationen zur Bombenentschärfung gibt es auf der Homepage der Stadt Essen unter www.essen.de/bombenfund, auf Stadt Essen – Das Stadtportal, dem offiziellen Facebook-Account der Stadt Esse unter  https://www.facebook.com/StadtportalEssen  sowie über die lokalen Medien.

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Kein großes Bauprojekt scheint in Essen vonstatten zu gehen, ohne dass auf dem Gelände zumindest ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wird.  So auch an der Gummertstraße in Rüttenscheid, wo noch dazu das nahe gelegene Alfried Krupp Krankenhaus betroffen ist. Keine einfache Sache, deshalb wird über die Vorgehensweise deshalb erst noch beraten.

Am heutigen Donnerstag, 31. Januar, wird noch keine Entscheidung über die Modalitäten der Evakuierung getroffen. Wegen der Komplexität der Maßnahme in Bezug auf das Krankenhaus entfällt die sonst übliche Entschärfung noch am Fundtag.

Erst am Freitag, 1. Februar, setzen sich Verantwortliche der Stadtverwaltung, Polizei, Feuerwehr, des Kampfmittelräumdienstes und natürlich des Krankenhauses zusammen. Geschätzt wird, dass die Beratung bis 14 Uhr dauert.

Diskutiert wird vor allem, in welchem Umfang das Krankenhaus evakuiert werden muss und wie dabei vorgegangen wird. Nach Einschätzung von Stadtsprecherin Silke Lenz ist es zwar möglich, aber nicht sehr realistisch, dass die Entschärfung bereits am Wochenende erfolgt.

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