Das Weltall grüßt: Albert-Einstein-Schüler berichtet den Klassenkameraden von seinen Erfahrungen

Alex (3. v. l.) und das Team mit der geborgenen Sonde im Landegebiet bei Lengerich kurz vor der niedersächsischen Grenze. Fotos: Albert-Einstein-Realschule
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Im Feriencamp des Zentrum Mint-Netzwerk hat der Albert-Einstein-Schüler Alexander an einer Sonde für einen Stratosphärenballon mit gebaut, der die Grenzschicht zwischen Atmosphäre und Weltraum erkunden sollte. Dann teilte er sein Wissen mit seinen Schulkameraden.

„Die Erde ist unser Zuhause, da draußen ist so etwas wie ein Park, den ich erforschen möchte.“ So beschreibt Alexander seine Neugier auf Atmosphäre und Weltall. Alex‘ beeindruckende Power-Point-Präsentation des Flugabenteuers hat Konrektor Martin Streibert kurzerhand in seinen Geografie-Unterricht eingebaut. Und so steht Alex nun vor seinen eigenen Mitschülern und unterrichtet.

Bis 37km Höhe, berichtet Alex, habe man den Flug geplant, eine Sonde gebaut und Kameras und Elektronik programmiert, die Bilder und Daten zu Höhe, Temperatur, Druck und andere Messwerte liefern sollte. Auch der Spaß an der Sache sollte nicht zu kurz kommen, deshalb montierten die Jungforscher außen im Blickfeld der Kamera ihr Gruppenbild, eingerahmt von zwei Schaumküssen. Alex‘ Idee war es zu sehen, ob der der geringe Druck in der oberen Atmosphäre den Schaum zur Explosion bringen würde.

Die Präsentation zeigt die Füllung des Ballons mit Ballongas. Wir sehen den Start aus Sicht der Sondenkamera und den rasanten Anstieg. Schnell bleibt die Erde zurück. Die Sonde schwebt nun oberhalb der Wolken. Die Erdkrümmung ist zu sehen. Die Farbe ändert sich: Aus Himmelblau wird Tiefschwarz. Das Weltall ist finster und still. Die Süßigkeiten sind wider Erwarten nicht explodiert. Alex weiß: „Sie waren schockgefrostet.“ Plötzlich gibt es einen Ruck, die Kamera taumelt. Offenbar ist in der Höhe von 37.000 Metern der Ballon geplatzt, nachdem er sich von 2 auf 17 Meter Durchmesser aufgebläht hatte. Am Fallschirm gleitet die Sonde zur Erde zurück. Die Landung auf der Wiese bei Lengerich ist unsanft, aber ohne Schäden. Die Erde hat sie wieder. Eine halbe Stunde später erscheint das Jungforscherteam zur Bergung. Und zum Feiern des gelungenen Ausflugs an die Grenze des Weltalls.

Alex (3. v. l.) und das Team mit der geborgenen Sonde im Landegebiet bei Lengerich kurz vor der niedersächsischen Grenze. Fotos: Albert-Einstein-Realschule
Am Rande des Weltalls. Die Konstrukteure sind per Bild vertreten. Nur die Schokoladenhülle ist geplatzt.

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