Schürmannhof erhält auch 2019 keine Genehmigung für ein Osterfeuer
Feuer entfällt nochmals

Das Osterfeuer auf dem Schürmannhof wird zunächst nicht mehr entzündet.
  • Das Osterfeuer auf dem Schürmannhof wird zunächst nicht mehr entzündet.
  • Foto: lokalkompass/Ochel
  • hochgeladen von Petra de Lanck

Es war die perfekte Location für eine beliebte Tradition. Das Osterfeuer auf dem Schürmannhof an der Kaninenberghöhe hatte einst regen Zulauf und wurde vor allem von Familien gerne besucht. Doch schon im vergangenen Jahr konnte Schürmannhof-Inhaber Dieter Ochel die Veranstaltung nicht durchführen.
Die Fahrt mit historischen Traktoren, Kuchen und Waffeln in der Scheune, Eierfärben, Stockbrot backen und das lodernde Feuer sorgten sogar für Besuch aus den angrenzenden Stadtteilen. Seitens der Stadt gibt es nun auch in diesem Jahr keine Genehmigung für ein Osterfeuer auf dem Schürmannhof. Und auch in der Feierscheune dürfen noch immer keine Veranstaltungen durchgeführt werden.
Als Ochel den Hof vor ungefähr 15 Jahren kaufte, hatte er dafür nicht die erforderliche Genehmigung beantragt. Dies nachzuholen, erweist sich als äußerst schwierig.
Auf Anraten der Stadt hatte Ochel zunächst eine Bauvoranfrage im Vorfeld des Bauantrages gestellt. Nach einem Jahr resümiert er nun: "Ich befinde mich noch immer im Kampf mit dem Bauamt um die Nutzungsänderung."

Lärmschutzwand in Richtung Wald

Ein zweites Lärmgutachen bedeutet für den Hofbesitzer nun weitere 10.000 Euro, soviel habe auch bereits das erste gekostet, erklärt Ochel. Nachbarn hatten sich über Lärm aus der Scheune nach 22 Uhr beschwert. "Aber ich lasse so schnell nicht locker!"
Dadurch, dass die Scheune nun schon länger für Feste nicht mehr nutzbar ist, entstand Ochel ein finanzieller Verlust von circa 40.000 Euro. Jetzt sei eine Lärmschutzwand in Richtung Wald im Gespräch, berichtet er: "Das kostet mich dann bestimmt weitere 10.000 Euro."
"Im Kaufvertrag mit der Stadt steht die Scheune jedenfalls als Partyscheune", erinnert Ochel. "Schlimmstenfalls gehen wir in Gelsenkirchen vors Gericht." Ob der Sachverhalt bis zum nächsten Osterfeuer gelöst werden kann, bleibt fraglich.

Autor:

Petra de Lanck aus Essen-Süd

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