Schulabschlüssen auf dem zweiten Bildungsweg
Kooperationsvertrag zwischen der VHS Essen und dem Nikolaus-Groß-Abendgymnasium

Seit vielen Jahren erfolgt bereits eine Zusammenarbeit zwischen der VHS und dem Nikolaus-Groß-Abendgymnasium. Nun wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit beim Übergang von VHS-Absolventen auf das Bischöfliches Abendgymnasium regelt.

Damit sichern die beiden Weiterbildungseinrichtungen vor allem den Übergang für Schüler ab, die auf der Volkshochschule (VHS) erfolgreich den Realschulabschluss nachgeholt haben und anschließend auf dem Abendgymnasium das Abitur anstreben können.
„Dieser Schritt war längst überfällig“, sagte VHS-Direktor Michael Imberg, „hier wächst zusammen, was in der Essener Weiterbildungslandschaft zusammen gehört.“ Auch Jochen Suthe, Schulleiter des Abendgymnasiums freute sich über die gelungene Zusammenarbeit: „Diese Kooperation bringt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der VHS sowie die Studierenden des Abendgymnasiums nur Vorteile, sodass ich froh bin, dass wir unsere Zusammenarbeit so ausweiten.“ Passenderweise unterzeichneten die Partner den Vertrag am Rande der VHS-Jubiläumsfeier unter dem Motto „Aufbrüche“. Während die VHS in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert steht für das Abendgymnasium im Sommer der 60. Geburtstag an.

Ziel: Höherer Schulabschluss für möglichst viele VHS-Absolventen

Im Kooperationsvertrag verpflichtet sich das Abendgymnasium, den VHS-Absolventen einen Einblick in den Weg zum Abitur zu geben. Die Schule organisiert speziell auf die VHS abgestimmte Informationsveranstaltungen und ermöglicht den VHS-Teilnehmern, an Unterrichtstagen den Alltag am Nikolaus-Groß-Abendgymnasium kennenzulernen. Ziel soll es sein, dass möglichst viele Absolventen nach der mittleren Reife einen höheren Schulabschluss erwerben.
Umgekehrt unterstützt die VHS auch das Abendgymnasium: Einige Studierende benötigen auf dem Weg zum Abitur Unterstützung beim Vertiefen ihrer Deutsch-Kenntnisse. Regelmäßig geben deshalb Sprachlehrer der VHS Kurse in den Räumen des Abendgymnasiums.

Paul Springfeld, Sprecher der Studierenden-Vertretung, sieht den Erfolg der Zusammenarbeit im Schulalltag: „Ich habe mit einem Studierenden, der vor drei Jahren aus Syrien gekommen ist, im Vorkurs angefangen. Damals sprach er nur sehr schlecht Deutsch. Nachdem dieser die Sprachkurse an unserer Schule besuchte, kann er sich nun, ein Jahr später, schon sehr gut unterhalten und hat die Versetzung bis ins Semester 2 schon problemlos geschafft.“

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