Sternschule Essen-Rüttenscheid
Zusammen unter einem Himmel

Sternschulen-Kinder "Zusammen unter einem Himmel"
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Kinder stark für's Leben zu machen, für soziale Themen zu sensibilisieren, mit positiven oder auch negativen Gefühlen richtig umgehen – all dies und noch viel mehr stand an der Gemeinschaftsgrundschule bei einer Projektwoche auf dem Stundenplan.
Für eine Woche Besinnung auf das Wesentliche im Leben
200 Kinder mussten sich für eine Woche einmal nicht um Rechnen, Schreiben oder Lesen kümmern, denn auch vieles, was das Leben lebenswert macht, kann man lernen. 
Lehrerin Sabine Hetgens freute sich, dass ihr Projektteam, bestehend aus Eltern, Erziehern des OGS, Lehrern und Kindern ein buntes Programm an Angeboten zusammenstellen konnte: „Richtig gute Ideen, wie zum Beispiel die Schule in dem manchmal stressigen Alltag der Kinder helfen kann, wurden gesammelt.“ Dem Schüler Constantin, 8 Jahre gefiel der Impuls „So wollen wir leben“ am besten, denn hier hatte er genaue Vorstellungen, was die Schule für Kinder tun könnte. Wunsch-Schulstunden, wie Erfinder- und Entdeckerstunde oder Tierstunde, sowie Klettern stand bei den Kindern ganz oben auf die Liste.
Großes Staunen beim Angebot „Herausforderung Medien“
Viele Kinder sind täglich online unterwegs, ohne sich über Konsequenzen im Klaren zu sein: „Was heißt es, online unterwegs zu sein und was passiert dort? Wie verhalte ich mich als Schutz für mich selbst und auch gegenüber anderen?“ Arne Rensing, Vater eines Kindes, der sich gut auskennt, machte interessant und anschaulich deutlich, dass auch jedes Kind für das, was es online tut, selbst verantwortlich ist. "Das habe ich nicht gewusst", sagte eine Schülerin. "Jetzt werde ich auf jeden Fall genau aufpassen, was ich mache".
Hühnerball und Sockenklau
Großen Spaß hatten die Kids bei Teamspielen, die Sozialpädagoge Werner Settels/Villa Rü, mitbrachte. Regeln einhalten, konzentrieren, aufeinander achten, spielerisch gelang es 28 Kindern gleichzeitig im Team zu funktionieren: „Achtsam sein, mitdenken, auch Schwächere mit einbeziehen, sich nicht selbst vordrängeln, darauf kommt es nicht nur beim Spiel an“ erklärte Werner Settels und schaffte es die Kleinen immer wieder in geregelte Spielstrukturen zu versetzen. Bela, 9 Jahre, war begeistert: „Wir hatten einen Parcour mit Rutsche aufgebaut und uns gegenseitig geholfen“.
Gefühlskino „Alles steht Kopf“
Mit Emotionen umgehen will gelernt sein, denn nicht selbstverständlich ist es, dass jeder Mensch automatisch mit seinen Gefühlen klarkommt. Dazu schauten die Kinder den Zeichentrickfilm um die Geschichte eines Mädchens, dass vieles in ihrem Leben erlebt und verarbeitet. Zeichnungen wurden erstellt und kleine Diskussionsrunden abgehalten und gemeinsam überlegt, wie man sich bei Wut oder Trauer am besten verhält.
Holz im Team stapeln
Alle Kinder gegen das Spiel – Spaß und Konzentration waren beim Holzstapeln angesagt. Hier kam es auf besondere Achtsamkeit gegenüber seinen Mitspielern an. Nur gemeinsam schafften es die Kids, mit Hilfe von Seilen die Aufgabe zu lösen.
Yoga – Spaß mit Hund, Bär, Seehund und Löwen
Einatmen, ausatmen, zur Ruhe kommen und bewusste Bewegungen ausüben. Tina Brunke, Mutter einer Schülerin und eine Frau vom Fach, leitete die Übungsstunden „Yoga und Pilates“. Gut, der eine oder andere Lacher war natürlich auch dabei, wenn 28 Kinder wie ein Löwe brüllend Yoga-Übungen durchführten: „Das sollten wir vor jeder Klassenarbeit machen“ so ein Mädchen.
Kunst, Kochen, Escaperoom
Mit viel Liebe zum Detail wurde die Gemeinschaft unter den Schülern durch diese Aktionen gestärkt. Kreative und spannende Momente gab es jede Menge. "Ich fand die Projektwoche toll, weil man da überall mitmachen konnte, wo man wollte" erzählte Fiona, 8 Jahre.
Großes Abschlusspicknick auf dem Schulhof
Pünktlich zum Wochenende zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite, so dass die Sternschule-Kinder, deren Familien, Freunde und Lehrer ein tolles Picknick auf dem Schulhof veranstalten konnten. Schulleiterin Kathrein Menth freute sich über die gelungene Projektwoche: „Ein großes Lob an alle, die die Projekte geleitet, unterstützt und überhaupt erst möglich gemacht haben. Unsere Kinder haben sehr viel mitgenommen und uns Lehrer auch einmal von einer anderen Seite kennengelernt.“ Projektleiterin und Lehrerin Sabine Hetgens ist erleichtert, dass sich die einjährige Vorbereitungszeit gelohnt hat: „Wir hatten richtig Spaß daran, mitzubekommen, wie sich unsere Kinder „geöffnet“ haben und mit wieviel Engagement sie sich beteiligt haben“.

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