Ein Name für den Elefanten

Zum 50-jährigen Bestehen des Deutschen Kinderschutzbundes, Ortsverband Essen bittet der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Ulrich Spie alle Kinder, sich einen schönen Namen für den blauen Elefanten auszudenken. Fotos: Debus-Gohl
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Essener Kinderschutzbund feiert 50-Jähriges - Maskottchen soll getauft werden

Das 50. Jahr seines Bestehens feiert der Kinderschutzbund Essen 2018 mit einem bunten Reigen an Veranstaltungen. Bei all den Festen, Aktionstagen, Flashmobs und Fachveranstaltungen ist immer mit dabei – der blaue Elefant. Doch das Geburtstagsmaskottchen will erst noch benannt werden. Dazu sind jetzt die Essener Kinder gefragt.

In Essen ist der blaue Elefant bereits in vielen KiTas vorhanden – als Gütesiegel an der Wand. Denn der größte Landsäuger wird den Einrichtungen verliehen, die nachweislich nach einem einheitlichen Konzept arbeiten. In persona tritt der Elefant 2018 in Kontakt mit den Kindern und da könnte es passieren, dass "er sich den Schulunterricht genauer anguckt, einen Parkplatz blockiert, weil keine Spielflächen in der Stadt zu finden sind, oder eine Rutsche auf einem abgesperrten Spielplatz wieder in Betrieb nimmt", meint Ulrich Spie, Vorsitzender des Ortsverbandes. Seit 2009 ist Spie Chef des DKSBs in Essen und verweist auf die Wichtigkeit, die der Kinderschutzbund heute immer noch besitzt. "Wir haben es mit einer zunehmenden Verrohung zu tun", sagt Ulrich Spie. "Gewalt macht auch vor Kleinkindern und Säuglingen nicht Halt. Zudem haben wir mittlerweile deutschlandweit eine Armutsquote von 15,7 Prozent."

Kinderschutztage und großes Spielfest

Dabei hat sich im Essener Kinderschutz in den letzten Jahrzehnten sehr viel getan. 1968 schlossen sich bekannte Essener Ärzte unter dem Vorsitz von Erica Hessberg zu einem Bund zusammen; ohne Räumlichkeiten, alle Spiel-, Kleider- und Lernspenden lagerten in einer Garage. Heute ist der Essener Kinderschutzbund mit 18 Einrichtungen in der Stadt der größte Ortsverband Deutschlands. 300 hauptamtliche sorgen sich neben 500 ehrenamtlichen Mitarbeitern um das Kindeswohl. Daher werden die diesjährigen Kinderschutztage anlässlich des runden Jubiläums vom 4. bis 6. Mai in Essen veranstaltet. Und auch das Projekt "Spielen statt Gewalt", das 2018 seit 25 Jahren besteht, wird hier gefeiert. Dazu wird am 29. September ein großes Spielfest mit 25 Spielstationen und zusätzlich in jedem Bezirk ein Jubiläumsfest veranstaltet.
Damit sich bei den über 50 Veranstaltungen im nächsten Jahr Kinder und Elefant unterhalten und über den Spielplatz hinweg verständigen können, braucht der neue Spielgefährte noch einen Namen. "Es wär schön, wenn die Kinder ein Bild des Elefanten malen würden und ihren Namensvorschlag dazu schreiben", sagt Annette Müller, Fachbereichsleiterin Kindertagesstätten.

Prämierung der zehn besten Vorschläge

In einer Vorauswahl werden dann zehn Vorschläge ausgewählt und als Wahlplakate den Kindern der DKSB-KiTas zur Abstimmung gegeben. "So besteht die Kinderjury aus etwa 700 Kindern", ergänzt Ulrich Spie. In einer kleinen Feier wird der blaue Elefant dann Anfang des Jahres getauft. "Zu dieser Feier eingeladen und mit einem Plüschelefanten beschenkt werden alle zehn Kinder", verkündigt Annette Müller. Einsendeschluss der elefantösen Namensvorschläge ist der 8. Dezember. 

DKSB Ortsverband Essen e.V. 
Altenessener Straße 273a 
45326 Essen
info@dksb-essen.de

Autor:

Julia Hubernagel aus Essen-Süd

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