Generalverdacht.....stimmt und trifft zu

Herr Bütefür hat aus meiner Sicht das Thema Hundehaltung in einer Großstadt schon mal richtig angerissen. Das Thema ist wirklich ein Problem. Die Blauäugigkeit der Dame, die sich in der Menge der lobenswerten Hundehalter und deren angeblichen sozialen Verhaltensstrukturen badet ist unglaublich. Wir wohnen in Essen Bergerhausen in einer Straße die gottseidank mit viel Grün versehen ist. Was auch täglich ca. 30-35 Hundebesitzer ebenso sehen, da eben dieses Grün vor den Häuser und an der Straße "einlädt" (wie sagt die Dame so nett )"Gassi" zu gehen. Was nichts anderes bedeutet, dass das arme Tier, welches meistens (manche Leute kommen mit bis zu 3 Hunden dabei) in einer Mietwohnung "gehalten" wird endlich sich aus......... darf. Ich arbeite an einem Fenster direkt an der Straße mit der Grünfläche davor. Deshalb kenne ich die Zahlen sehr genau und kann Ihnen versichern, dass genau 2 von den 30-35 "Haltern" sich um die (wie schreibt sie) "Tretminen" kümmern. Es sind auch nur 6-8 "Halter" die ihren Hund angeleint haben. Halter weit voraus und Hund trabt hinterher. Besonders interessant ist übrigens, dass dann, wenn der Hund sein "Geschäft" macht, die oder der"Halter" plötzlich ein Interesse an Bäumen, Sträuchern,Gebäuden oder einfach nur für die Ferne haben.....Bloß nicht hinschauen. "Schau, ich bin rein, habs ja nicht gesehen". Darauf angesprochen (nicht angeranzt o.ä. wie sie schreibt) Reaktion "oh habe ich garnicht gesehen, tut mir leid" Wegmachen? Wie denn ohne irgendwas dabei. Ich habe nichts gegen Hunde. Meine Tochter wohnt in ländlicherer Gegend mit viel Auslauf in echten Wäldern und nicht in begrenzten Arealen wie der Stadtwald für den Riesenschnautzer. Selbst da nutzt sie die Tüten, obwohl hier eher keiner oder kaum einer vorbeikommt. Ich rate allen Hunde"haltern" sich mal mit den Vorgaben einer mit Hundehaltung überlasteten Stadt auseinander zu setzen und sich mal auf die Vorgaben und Verordnungen die Sinn machen einzustimmen und mitzumachen. Die Aktion "Pico Bello - Es geht um die Wurst" von der Stadt ist eine sinnvolle Aktion. Bringen Sie das doch mal in Erinnerung. Gleichzeitig plädiere ich persönlich dafür, einen "Hundeführerschein" zum artgerechten Halten eines Hundes einzuführen. Schauen Sie sich um wie schaut es denn aus? Viele sind mit dem Hund am Tage max. 2 x Draussen und dann so meine Beobachtung nur für Minuten unterwegs, bis das arme Tier ganz schnell unter Druck sein Geschäft gemacht hat. Bei uns hier auch auf dem Bürgersteig und sogar schon mal um die Ecke, sprich dem Eingangsweg zu unserer Tür. Danke. Und schauen sie sich doch mal die vielen armen Geschöpfe (ich meine die Hunde) an, 70 % sind unförmig und zu fett, da eine Mietwohnung eben nicht den Auslauf garantiert. Aber damit erklärt sich auch der Begriff "Halter". Den von der Dame erwähnten Wandererdreck mit Papiertüchern, den Pferdekot und was sie noch so ins Feld führt finde ich von der Argumentation her eher erbärmlich. Wie bei kleineren Kindern "Der hat aber auch was gemacht!!" Der Versuch der Ablenkung und der Verniedlichung . Das Thema ist aus meiner Sicht ein soziales Thema, welches durch unsoziales Verhalten vieler Hunde"halter" vom Verdacht zum Tatbestand geworden ist. Weiter so in solchen Themen Herr Bütefür.
Mit freundlichem Gruß Peter Aurich

Autor:

Peter Aurich aus Essen-Ruhr

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