Konzept für die Trockenphasen der Zukunft ist gefordert

Schon früh im Jahr verloren etwa die Blutbuchen neben der Goetheschule in Bredeney ihr Laub.
  • Schon früh im Jahr verloren etwa die Blutbuchen neben der Goetheschule in Bredeney ihr Laub.
  • hochgeladen von Sabine Pfeffer

Die Trockenheit dieses Jahres könnte längerfristige Folgen für Bäume haben. Da der Regenmangel sich bis in tiefe Bodenschichten auswirkt, dürfte das unterirdische Pilzgeflecht geschädigt sein. Dieses aber trägt zur Ernährung von Bäumen bei - und umgekehrt.

Der niederschlagsarme Sommer hat auch das Essener Stadtgrün nachhaltig beschädigt. Dazu erklärt Julia Kahle-Hausmann, umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion: "Wir brauchen dringend ein entsprechendes Konzept für solche Trockenphasen. In Anbetracht der Klimaveränderungen, deren Vorgeschmack wir schon dieses Jahr gespürt haben, ist das wahrscheinlich nicht unser letzter heißer und trockener Sommer gewesen."

Neben der Schadenshöhe müsse geprüft werden, in welcher Höhe Mittel - und vor allem Personal - vorhanden sein müssen, um Trockenheit und Hitze entgegenzuwirken. Auch das Alleenkonzept der Stadt müsse entsprechend überprüft werden. 

Mit Blick auf künftige heiße Sommer wird auch von verschiedenen Seiten geraten, das Gelände des Flughafens Essen/Mülheim als dauerhafte Frischluftschneise einzuplanen, welche - vor allem bei vorherrschender Windrichtung aus Südwesten - für kühlere Luft in der City und ihrer Umgebung sorgt. Umfangreiche Bebauung der Fläche würde diesen positiven Effekt verringern.

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