Bewegung an der Stiftsschule

Kinder aus der Stiftsschule nutzen den neuen Spielturm, der 20.000 Euro gekostet hat, schon eifrig. Schulleiterin Ulrike Nolte und Bezirksbürgermeister Gerd Barnscheidt (hinten rechts) hoffen, dass bis zum nächsten Zirkusprojekt, das alle vier Jahre stattfindet und 2019 ansteht, auch die Turnhalle saniert ist.
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  • Kinder aus der Stiftsschule nutzen den neuen Spielturm, der 20.000 Euro gekostet hat, schon eifrig. Schulleiterin Ulrike Nolte und Bezirksbürgermeister Gerd Barnscheidt (hinten rechts) hoffen, dass bis zum nächsten Zirkusprojekt, das alle vier Jahre stattfindet und 2019 ansteht, auch die Turnhalle saniert ist.
  • hochgeladen von Sabine Pfeffer

Ein Spielturm kann eine Turnhalle nicht ersetzen, aber er bietet Kindern doch einen großen Bewegungsanreiz. Deshalb ist man an der Stiftsschule glücklich über das neu errichtete Gerät auf dem Schulhof und hofft zugleich, dass die Hallensanierung sich nicht noch weiter verzögert.

Die Turnhalle der Grundschule an der Amselstraße wurde im Sommer 2016 nach einem Wasserschaden geschlossen. Die nächste Einschränkung folgte im Januar, als der alte Spielturm auf dem Hof gesperrt werden musste, da er zu marode war.
"Seitdem haben wir lange an den Stellschrauben gedreht", beschreibt Schulleiterin Ulrike Nolte das hartnäckige Bemühen um neue Bewegungsanreize für die Kinder. Ein erster Erfolg ist der aufwendig gestaltete, neue Spielturm, der sogar ein Doppelturm mit Verbindungsbrücke, Leiter und mehr ist. 20.000 Euro hat er gekostet. Die Hälfte konnte der Förderverein der Stadtwälder Einrichtung dank Sponsorenlauf, Spende der Sparda-Bank usw. zur Verfügung stellen. Der Rest stammt aus Mitteln der Bezirksvertretung II.

Halle wird dringend für Zirkusprojekt gebraucht

Deren Bezirksbürgermeister Gerd Barnscheidt betont, dass die Kommunalpolitiker auch in dem Bemühen um eine baldige Hallensanierung nicht nachlassen, denn genau um die sorgt man sich an der Schule. Ambra Stachow von der Schulpflegschaft befürchtet eine zeitliche Verschiebung und wünscht sich, das Vergabeverfahren für die europaweite Ausschreibung der Ingenieurleistungen einsehen zu können: "Schließlich heißt es doch 'öffentliche Ausschreibung'."

Rutsche folgt im nächsten Frühjahr

Nach bisherigen Informationen rechnet man an der Schule damit, dass Anfang des 2. Quartals 2018 die externen Architekten/Ingenieure beauftragt werden können. Allerdings müssen dann noch die Bauleistungen ausgeschrieben werden, und Ende 2018 sei mit der Fertigstellung der Sanierung zu rechnen.
Später dürfe es auch nicht werden, betont Ulrike Nolte, denn 2019 steht das nächste Zirkusprojekt an: "Das machen wir nur alle vier Jahre, und ohne Turnhalle können wir das kippen."
Zunächst aber ist eine Erweiterung des neuen Spielgerätes in Sicht. Eine Rutsche soll vermutlich ab Ostern den Spielturm ergänzen: lang, geschwungen und mit geschlossener Röhre, wie sie schon am Haus des Lernens in Haarzopf steht. Die kostet wiederum 16.000 Euro, wofür man an der Stiftsschule erneut um Sponsoren wirbt und auf Förderung seitens der Bezirksvertretung hofft.

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