Demo und Bürgerfest als Protest gegen Bebauung in Haarzopf/Fulerum

Bereits im Januar fand eine Demonstration gegen die Bebauung landwirtschaftlicher Flächen in Haarzopf und Fulerum statt. Am 18. Juni sind erneut die Traktoren dabei.
  • Bereits im Januar fand eine Demonstration gegen die Bebauung landwirtschaftlicher Flächen in Haarzopf und Fulerum statt. Am 18. Juni sind erneut die Traktoren dabei.
  • Foto: Debus-Gohl
  • hochgeladen von Sabine Pfeffer

Im Zuge der von der Stadt Essen geplanten Überbauung der landwirtschaftlich genutzten Grünfläche am Spielkampsweg mit Flüchtlingsunterkünften hat sich die Initiative "Haarzopf/Fulerum sagt NEIN" zusammengeschlossen. Sie plant die nächste Demonstration, diesmal in Verbindung mit einem Bürgerfest, und das Ganze am Samstag, 18. Juni, ab 12.30 Uhr.

Treffpunkt ist der Spielkampsweg in Haarzopf. Der Demonstrationszug wird erneut von Traktoren begleitetund zieht über die Hatzper Straße bis zur Kreuzung Erbach und wieder zurück zum Spielkampsweg. Dort wird dann ein Bürgerfest gefeiert, fürs leibliche Wohl und Kinderunterhaltung wird gesorgt, kündigen die Veranstalter an.

Initiative lädt ein

Die Initiative protestiert seit Dezember letzten Jahres gegen die städtischen Beschlüsse, für Flüchtlingsunterkünfte "klima- und landwirtschaftlich relevante Grünflächen" in Anspruch zu nehmen. In der Zwischenzeit wurden zum Beispiel eine Bürgerversammlung mit ca. 350 Teilnehmern sowie eine Demonstration mit ca. 1.200 Beteiligten durchgeführt. Bei einer Unterschriftensammlung machten mehrere tausend Bürger mit. Petitionen an den Landtag wurden gestellt. Ferner unterstützt die Initiative "die betroffenen Anlieger der zur Bebauung stehenden Fläche bei den anstehenden Klagen, sollte es zu einer entsprechenden Nutzung der Flächen kommen", wie Sprecher Daniel Reinhardt ankündigt.
Erneut betont er: "Wir als Stadtteil bringen uns seit Jahren in die Integration der Flüchtlinge ein. Wir wenden uns aber ausdrücklich gegen eine willkürliche Zerstörung dessen, was unseren Stradtteil ausmacht und werden auch eine Ghettoisierung von Haarzopf/Fulerum nicht hinnehmen."

Autor:

Sabine Pfeffer aus Essen-Süd

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