Endlich das WC-Problem auf dem „Kleinen Markt“ lösen!

Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der grünen, Doris Eisenmenger, und der SPD-Fraktionsvorsitzende, Günther Schröder, wollen gemeinsam das leidige Thema Öffnungszeiten der WC-Anlage am kleinen Markt der Margarethenhöhe angehen.
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Der Tourismus in Essen gehört zu den Wachstumsbranchen der Ruhrmetropole mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen. Zu den negativen stadtweiten Begleiterscheinungen gehören seit je her die fehlenden Toiletten. Besonders krass ist die Situation in dem Vorzeigestadtteil Margarethenhöhe, der pro Jahr von tausenden Touristen besucht wird. Um das Problem zur Nutzung der WC-Anlage auf dem Kleinen Markt der Margarethenhöhe erneut anzugehen, werden sich der Bezirksbürgermeister Klaus Persch (SPD), der Fraktionsvorsitzende der SPD in der BV III, Günther Schröder, und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Grünen, Doris Eisenmenger, für kreative Lösungen stark machen.

"Es ist bedauerlich, dass sich der Rat hinter einem Beschluss von Dezember 1993 versteckt, der jede Anfrage nach einer Toilette abschmettert," so der Bezirksbürgermeister Klaus Persch. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung III stellte erstmalig am 21.02.2013 einen Antrag, um den Besuchern der historischen Gartenstadt Margarethenhöhe den Zugang zu einer dort vorhandenen öffentlichen Toilettenanlage zu ermöglichen.

Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Fraktionsvorsitzende der Grünen, Doris Eisenmenger, betont: "Bedauerlich, dass sich keine der Essener Tochtergesellschaften EMG und EVB verantwortlich fühlen, jeder möchte es aus Kostengründen weitergeben. Das ist keine Lösung. Wir erwarten von den städt. Gesellschaften einen erweiterten Blick über den Tellerrand. Die Grünen sehen die Verantwortung durchaus bei der EMG, dort werden die Besichtigungen, sehr gut und professionell, organisiert und dazu gehört selbstverständlich auch die Planung und Lösung des 'WC-Problems'."

Der Fraktionssprecher der SPD, Günther Schröder, kennt sich als Anwohner der Margarethenhöhe besonders gut aus: "Nach wie vor ist die Gartenstadt ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Am 20.07.2015 wurde eine Einladung des Bezirksbürgermeisters und deren Stellvertreter, Vorsitzende der Bezirksfraktionen sowie Fachleute der EVB (Marktbetreiber) und EMG-Touristik verschickt. Es sollte ein neuerlicher Versuch für eine Lösung herbeigeführt werden. Für die Nutzung der Toilettenanlage fallen jährlich 1.200,00 € an. Wenn der Rat weiterhin eine Finanzierung der laufenden Kosten ablehnt, dann muss nach privaten Sponsoren gesucht werden. Ich halte es für für paradox, dass Bewohner der Margarethenhöhe in ihren Vorgärten, Schilder aufstellen müssen: Bitte benutzen sie die Örtlichkeiten auf dem Marktplatz."

Die Essen Wester Sozialdemokraten und Grünen Klaus Persch, Doris Eisenmenger und Günther Schröder setzen sich dafür ein, dass entweder Sponsoren gefunden werden oder die Essener Marketing Gesellschaft die letztendlich kleine Summe von 1.200 € zuschießt, um die Touristen täglich buchstäblich zu entlasten und die Anwohner nicht weiter zu belästigen. Das touristische Vorzeigeobjekt Gartenstadt braucht unbedingt eine langfristige kreative Ausnahmelösung.

Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der grünen, Doris Eisenmenger, und der SPD-Fraktionsvorsitzende, Günther Schröder, wollen gemeinsam das leidige Thema Öffnungszeiten der WC-Anlage am kleinen Markt der Margarethenhöhe angehen.
Der Bezirksbürgermeister der SPD, Klaus Persch, ärgert sich über das Verhalten des Rats.
Autor:

Benno Justfelder aus Essen-Süd

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