Land NRW stockt ab September Personal bei der Polizei auf - im Schnitt zwölf Kräfte pro Behörde
Mehr Polizisten für Essen und Gelsenkirchen, Duisburg muss abgeben

NRW-Innenminister Herbert Reul kündigt Verstärkung für die Polizei an: Rund 560 neue Stellen soll es ab 1. September geben. Foto: Land NRW/J. Tack
  • NRW-Innenminister Herbert Reul kündigt Verstärkung für die Polizei an: Rund 560 neue Stellen soll es ab 1. September geben. Foto: Land NRW/J. Tack
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Ab September soll die Polizei in NRW verstärkt werden. Laut Innenminister Herbert Reul wird es für jede Kreispolizeibehörde im Schnitt zwölf Einsatzkräfte mehr geben.

Personelle Aufstockungen wird es demnach bei Polizisten und bei sonstigen Regierungsbeschäftigten geben. Davon profitieren Düsseldorf (plus 34), Dortmund (plus 31), Essen (plus 28) und Gelsenkirchen (plus 12). In Duisburg dagegen werden fünf Stellen abgezogen. Die endgültige Verteilung soll am 1. September feststehen, wenn die Abschlussprüfungen der Kommissaranwärter beendet sind und klar ist, wie viele Polizisten in den Ruhestand gehen.

Zahl der Anwärter jährlich erhöht

Die Zahl der Kommissaranwärter wurde in den vergangenen drei Jahren von jährlich 2.000 auf 2.500 pro Jahr erhöht. Dazu wurden seit 2017 jährlich zusätzlich 500 Regierungsbeschäftigte eingestellt. Sie sollen die Polizisten unter anderem von Verwaltungsaufgaben entlasten. Das Modell wurde bereits von der rot-grünen Regierung eingeführt und nach der Übernahme von CDU/FDP laut Reul ausgebaut. Herbert Reul: „Wir haben unmittelbar nach meinem Amtsantritt damit begonnen, mehr Polizistinnen und Polizisten einzustellen. Unsere Anstrengungen zeigen erste Erfolge, die Behörden profitieren von den erhöhten Einstellungszahlen.“ Bis 2024 soll die Gesamtzahl der Beamten von derzeit 40.000 auf 41.000 steigen.

Belastete Behörden bekommen mehr Personal

Die zusätzlichen Kräfte sollen nach dem Prinzip der tatsächlichen Belastung der einzelnen Behörden verteilt werden. Dabei spielen folgende Kriterien eine Rolle: die Einwohnerzahl, die tatsächliche Arbeitsbelastung, das Kriminalitäts- und Verkehrsunfallgeschehen vor Ort oder besondere Schwerpunkte. Dazu gehören auch der Kampf gegen Kindesmissbrauch und Clankriminalität oder ein verstärktes Vorgehen gegen Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus. Reul:  "Es geht darum, dass wir das verfügbare Personal so gerecht wie möglich verteilen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Wir können leider nur die Polizisten verteilen, die da sind."

Autor:

Martin Dubois aus Essen-Süd

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