Piraten: Romantiker mit Wahlprogramm

Was wurde Ihnen nicht alles angedichtet: Sie wären für freiverfügbare kostenlose Kunst für alle, würden sich gegen das Tanzverbot an Karfreitag aussprechen, politikferne Themen behandeln, sich nur um das Internet kümmern.
Und viele würden sie nur aus Protest wählen, aber nicht wegen konkreter Inhalte oder einer sympathischen Personalpolitik.
Merkwürdigerweise aber gibt es schon seit etwa zwei Jahren ein offizielles Wahprogramm. Natürlich auch mit den für die Piraten typischen "virtuellen" Themen, die man mit den anderen Parteien eher nicht in Verbindung bringt, etwa mit Begriffen wie "OpenGovernment" und "Open Access". Aber auch die klassischen Themen wie "Bildung" und "Arbeit und Soziales" finden sich im Wahlprogramm. Irgendwie scheint dies aber bislang an vielen Bürgern vorbeigegangen zu sein. Das soll sich jetzt ändern.

In einer aktuellen Pressemitteilung heißt es: "Auf unserem Landesparteitag am 14. und 15. April hat eine Überarbeitung unseres Wahlprogramms aus dem Jahr 2010 stattgefunden. Die endgültige Fassung für die Landtagswahl 2012 ist nun verfügbar. Wir beziehen darin klar Stellung zu folgenden Themenbereichen:

- Bildung
- Inneres und Justiz
- Verbraucherschutz
- Arbeit und Soziales
- Gesundheit und Drogen
- Wirtschaft und Finanzen
- Bürgerbeteiligung, Demokratie und OpenGovernment
- Bürgerdatennetze
- Medien
- Open Access und Open Data
- Kultur
- Bauen und Verkehr
- Umwelt, Energie und Tierschutz

Den gesamten Inhalt kann man hier nachlesen:
http://www.piratenpartei-essen.de/fileadmin/RedaktionEssen/LTW2012/Wahlprogramm_DIN-A4.pdf

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