Grundstein für ein neues Zuhause auf Zeit ist gelegt

V.l.: Thomas Glup (Schirmherr der Essener Elterninitiative e.V.), Heinz W. Gunkel (ACE Architekturcontor), Peter Hennig (Vorstandsvorsitzender der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V.), Prof. Dr. Dirk Reinhardt (Universitätsklinikum Essen, Direktor der Klinik für Kinderheilkunde III), BM Rudolf Jelinek.
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  • V.l.: Thomas Glup (Schirmherr der Essener Elterninitiative e.V.), Heinz W. Gunkel (ACE Architekturcontor), Peter Hennig (Vorstandsvorsitzender der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V.), Prof. Dr. Dirk Reinhardt (Universitätsklinikum Essen, Direktor der Klinik für Kinderheilkunde III), BM Rudolf Jelinek.
  • Foto: Debus-Gohl
  • hochgeladen von Carmen Dluzewski

Weitere Möglichkeit für Eltern krebskranker Kinder geschaffen
„Ich habe einen Traum“, so Peter Hennig, Mitglied des Vorstandes des Vereins der Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V. bei der Grundsteinlegung des zweiten Erweiterungsbaus des Elternhauses an der Kaulbachstraße/Ecke Steinhausenstraße. „Dass es irgendwann einmal keine krebskranken Kinder mehr gibt. Doch bis dieser Traum in Erfüllung geht, werden wir weiter den Familien akut betroffener Kinder mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

So dankte Peter Hennig den zahlreichen Gästen, die der Einladung zur Grundsteinlegung gefolgt sind. Pünktlich zur Versenkung der Kupferröhre, die neben der Tageszeitung u. a. auch ein selbstgemaltes Bild von Johanna (7) enthielt, zeigte sich die herbstliche Sonne und setzte die Baugrube in warmes Licht. Unter den Augen des Schirmherrs Thomas Glup, Heinz Gunkel (ACE Architekturcontor), Dr. Dirk Reinhardt (Leiter Kinderonkologie Uniklinikum Essen) und Bürgermeister Rudolf Jelinek wurde damit ein Grundstein für ein Haus gelegt, das zum größten seiner Art in ganz Deutschland zählt.

Rückzugsmöglichkeit in schweren Zeiten
Vor 25 Jahren wurde das erste „Zuhause auf Zeit“ mit neun Zimmern für Familien eröffnet. Nachdem es dem ehrenamtlich geführten Verein gelungen ist das Haus um weitere neun Zimmer zu erweitern, stellten sie fest, dass die Kapazitäten bei weitem nicht ausreichten, um allen betroffenen Familien eine Übernachtung und Betreuung während der zum Teil mehrmonatigen Behandlungsdauer der Kinder anbieten zu können. Gestiegene Patientenzahlen brachten die Ehrenamtlichen bis an ihre Belastungsgrenzen, so dass teilweise Eltern, deren Sorgen sowieso schon unermesslich waren, auf teure Hotelzimmer ausweichen mussten.

Familien mit kranken Kindern haben Sorgen genug
So ist der gesamte Verein stolz und glücklich darüber, voraussichtlich im September 2018 den vierstöckigen Anbau direkt neben den vorhandenen Gästehäusern eröffnen zu können. 13 weitere moderne und in heimeligen Farben gestaltete Zimmer mit Bad entstehen. Bedürfnisse wurden bei intensiven Gesprächen mit Eltern, Ärzten und den Mitarbeitern der Initiative besprochen. Vier Einheiten werden barrierefrei für Rollstuhlfahrer gestaltet, selbstverständlich darf auch ein moderner Aufzug nicht fehlen. „Eine helle und freundliche Fassade wird eine schöne architektonische Marke in unmittelbarer Nähe des Uniklinikums für Essen darstellen“, betont Peter Hennig. „Einen schönen Namen für unser Neubau-Eckhaus werden wir uns mit Sicherheit auch noch einfallen lassen.“

Vorzeigeprojekt

Professor Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Leiter Uniklinikum beglückwünschte die Elterinitiative zu ihrem Vorzeigeprojekt „Zuhause auf Zeit“. „Wir sind extrem dankbar für alles“, so Dr. J. A. Werner „und freuen uns sehr über die wichtige und gute Zusammenarbeit“.

Finanziert wird der 1,8 Millionen teure Neubau über Spendengelder, die von der Essener Elterninitiative unermüdlich und mit tollen Aktionen und Ideen gesammelt werden. So bietet die Initiative aktuell „Bausteine“ an, die jeder Spender erhält und somit symbolisch Miteigentümer des neuen Hauses wird. „Wessen Konto zu voll ist und wer uns unterstützen möchte, dem können wir helfen“ schmunzelt Peter Hennig. „Bei den ersten Elternhäusern stand auf dem Konto eine schwarze Null und wir hoffen, dass wir auch diesesmal schuldenfrei das Projekt abwickeln können“.
Weitere Infos zum Verein: www.krebskranke-kinder-essen.de

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