Los geht es im Januar mit Lyonel Feininger
Museum Folkwang präsentiert 2019 seine Sammlung neu

Viel Neues bietet das Museum Folkwang 2019 seinen Besuchern.

Den Auftakt des Ausstellungsjahres 2019 und zugleich der dreiteiligen Reihe Bauhaus am Folkwang bildet die Kabinettausstellung Lyonel Feininger (ab 18. Januar). Unter dem Leitthema Neue Welten gestaltet das Museum Folkwang im Frühsommer die Sammlungspräsentation komplett neu. Außerdem werden Künstler_innen wie Emil Pirchan, Marge Monko, Christian Jendreiko, Veit Stratmann, Margot Bergman, Nancy Spero und William Forsythe vorgestellt.

Den Abschluss macht die epochenübergreifende Sonderschau Der montierte Mensch (ab 7. November), die mit nationalen und internationalen Leihgaben künstlerische Konzepte und Verflechtungen zwischen Mensch und Maschine in den Blick nimmt.

Peter Gorschlüter, Direktor Museum Folkwang, betont: „Das Ausstellungsprogramm 2019 entwickelte sich originär aus der Folkwang-Idee: Wie ein roter Faden wird die Verbindung von Kunst und Leben die interdisziplinären Ausstellungsprojekte und die Sammlungsarbeit durchdringen. Das wichtigste Vorhaben meiner Programmatik bleibt es, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dies soll sich bei jeder Ausstellung oder Veranstaltung, bei jedem Besuch bemerkbar und das Museum zu einem Ort des Austauschs machen.“

Im Verlauf des kommenden Jahres stellt das Museum Folkwang in monografischen Ausstellungen unterschiedliche Künstler_innen vor: Das Deutsche Plakat Museum entdeckt im Februar 2019 mit mehr als 350 Werken, darunter Plakate, Logos, Illustrationen und Bühnenbildentwürfe, den Universalkünstler Emil Pirchan (1884–1957). Zeitgleich präsentiert die Fotografische Sammlung rund 30 Fotografien und Videos der estnischen Künstlerin Marge Monko.
Ab Juni folgt die Ausstellung Nancy Spero. Zehn Jahre nach ihrem Tod widmet das Museum Folkwang der US-amerikanischen Künstlerin eine große Überblicksausstellung mit rund 80 Werken. Die erste Einzelausstellung Margot Bergmans in Deutschland wird ab Mai in einer Kooperation der Urbanen Künste Ruhr und dem Museum Folkwang realisiert.

Die große Herbstausstellung Der montierte Mensch (ab 7. November) untersucht das Wechselverhältnis zwischen Mensch und Maschine von der Industriellen Revolution bis ins digitale Zeitalter.

2019 gestaltet das Museum Folkwang die Präsentation der ständigen Sammlung komplett neu. In der gemeinschaftlich, mit dem Direktor und den Kuratoren des Hauses konzipierten Sammlungspräsentation treten die unterschiedlichen Sammlungsbereiche des Museums mit exemplarischen Werken in Dialog. Jenseits einer strikten Chronologie erzählen sie in thematischen Räumen Kunstgeschichten von Umbrüchen, Übergängen und Neuanfängen.

Eine Vielzahl von Interventionen in den Räumen der ständigen Sammlung, im Foyer und den Zwischenräumen begleiten die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentation. Den Auftakt macht der Künstler und Choreograf William Forsythe. Er ist im kommenden Jahr 2019 mit vier Projekten vertreten.

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