Sicherheitskonzept für Essener Weihnachtsmarkt bekommt erschreckende Aktualität

Albert Ritter (Präsident des Deutschen Schaustellerbunds e.V. und Schausteller des Internationalen Weihnachtsmarkts Essen), Amelie Hoff (Fachbereichsleiterin Veranstaltungen der EMG), Dieter Groppe (EMG-Geschäftsführer), die Weihnachts-Elfe Alicia und Christian Kelch (Marktleiter des Internationalen Weihnachtsmarktes Essen) wollen morgen die Eröffnung des 45. Internationalen Weihnachtsmarkt Essen begehen (von links).
  • Albert Ritter (Präsident des Deutschen Schaustellerbunds e.V. und Schausteller des Internationalen Weihnachtsmarkts Essen), Amelie Hoff (Fachbereichsleiterin Veranstaltungen der EMG), Dieter Groppe (EMG-Geschäftsführer), die Weihnachts-Elfe Alicia und Christian Kelch (Marktleiter des Internationalen Weihnachtsmarktes Essen) wollen morgen die Eröffnung des 45. Internationalen Weihnachtsmarkt Essen begehen (von links).
  • Foto: Stefanie Schwarzin / EMG
  • hochgeladen von Sabine Pfeffer

Als die Veranstalter noch titelten "Lasset den Budenzauber beginnen", waren die Sorgen um den Essener Weihnachtsmarkt schon in der Welt. Am Dienstagmorgen, 21. November, haben Ermittler unter anderem in Essen Razzien gegen mutmaßliche Unterstützer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ durchgeführt, sind Festnahmen erfolgt. Laut Medienberichten soll auch die große vorweihnachtliche Veranstaltung auf dem Kennedyplatz und in seiner Umgebung im Terror-Visier gewesen sein. Bestätigung gab es dafür bisher jedoch nicht.

Vom 23. November bis zum 23. Dezember soll der Internationale Weihnachtsmarkt Essen der EMG – Essen Marketing GmbH wieder Zigtausende in die Stadt locken. Auch die Händler der 256 Stände kommen aus 20 Ländern und Regionen Deutschlands. 33 Stände sind in diesem Jahr neu dabei. Es gibt den Mach-Mit-Zirkus für Kinder, die „Herzenshütte“ sowie die Führungen hinter die Kulissen.

70 Sperrblöcke, um Anschlag wie in Berlin zu verhindern

Und es gibt das Sicherheitskonzept, welches gestern zusätzliche Aktualität bekam. Weit im Vorfeld hatten die Verantwortlichen abgesprochen, dass etwa 70 Sperrblöcke an 17 Stellen rund um die Veranstaltungsfläche errichtet werden sollten, 13 von ihnen mobil, die nur während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes aufgebaut sind. Mit Stahlseilen verbundene Betonklötze sollen Anschläge, wie sie vor einem Jahr auf dem Berliner Weihnachtsmarkt stattfanden, verhindern helfen. Die Betonklötze wiegen 2,5 Tonnen pro Stück. Hinzu kommt eine Schikane aus Containern im Bereich I. Hagen. Wie die EMG mitteilt, überwachen zehn Sicherheitsleute sowie ein Springer die mobilen Sperren.

Autor:

Sabine Pfeffer aus Essen-Kettwig

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