Erik Stoffelshaus: „Eine Sperrfrist wäre mal eine Idee”

Erik Stoffelshaus galt zuletzt neben Horst Heldt als Sportdirektor-Kandidat beim 1. FC Köln.
  • Erik Stoffelshaus galt zuletzt neben Horst Heldt als Sportdirektor-Kandidat beim 1. FC Köln.
  • Foto: Oliver Schaper
  • hochgeladen von Redaktion Steilpass

Die dritte Länderspielphase in drei Monaten ist vorbei, die Bundesliga setzt zum Schlussspurt in 2019 an. Den Auftakt zum 12. Spieltag machen Borussia Dortmund und der SC Paderborn. Doch mit dem prominenten Steilpass-Tipper Erik Stoffelshaus (48) blickte die Redaktion vorab auf zwei (andere) Sorgenkinder im Fußball-Oberhaus.

Laut dem „kicker” und dem „express” war Erik Stoffelshaus ein ernsthafter Kandidat auf die Nachfolge von Armin Veh (58) beim 1. FC Köln. Der Bundesliga-Aufsteiger hatte zuletzt sowohl einen Sportdirektor als auch einen Trainer gesucht. Letzteres wurde Markus Gisdol (50).

Horst Heldt statt Erik Stoffelshaus: 1. FC Köln hat neuen Sportdirektor

Den anderen Posten bekam Horst Heldt (49), der sich nach Steilpass-Informationen zum Ende hin tatsächlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Erik Stoffelshaus lieferte. „Zu Gerüchten über meine Person beziehe ich wie immer keine Stellung”, so der 48-Jährige, der zuletzt 2018 Lokomotive Moskau als Sportdirektor zum russischen Meister führte, gegenüber dem „Steilpass”.

Der gebürtige Mülheimer hat aber sehr wohl eine Meinung zu den Trainerwechsel in den vergangenen beiden Wochen. Denn neben dem 1. FC Köln stellte auch der FSV Mainz 05 seinen Trainer frei. Das Kuriose: In Mainz folgte auf Sandro Schwarz (41) Achim Beierlorzer (52), der nur wenige Tage zuvor in der Dom-Stadt seinen Hut hatte nehmen müssen. Ein Umstand, der ein Geschmäckle hat - und selten ist.

Von Köln nach Mainz: Erik Stoffelshaus hinterfragt Achim Beierlorzer

Erik Stoffelshaus muss lange überlegen, ob ihm Vergleichbares spontan einfällt. „Beispiele mit Spielern gibt es sicherlich. Aber eines mit Funktionären fällt mir ad hoc nicht ein”, so der 48-Jährige. Stattdessen muss er sofort an Spanien denken, wo es für Trainer nach Entlassungen zunächst eine gewisse Sperrfrist für einen direkten Wechsel innerhalb der Liga gibt. „Das wäre mal eine Idee, über die die Bundesliga auch nachdenken könnte.”

Geht es nach Erik Stoffelshaus, hat der Wechsel von Achim Beierlorzer vom 1. FC Köln zu Mainz 05 ein Geschmäckle. „Natürlich ist es Business, aber mindestens ein ungewöhnliches Konstrukt. Schließlich wird Achim Beierlorzer für Köln sein Herzblut gelassen haben. Ein bisschen Abstand nach einer so intensiven Zeit könnte da vielleicht schon eine Option sein. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.”

Erik Stoffelshaus: Mainz 05 passt besser zu Achim Beierlorzer als der 1. FC Köln

Spricht es aber nicht zumindest für den Trainer Achim Beierlorzer, dass ein anderer Bundesligist ihn so schnell wieder verpflichten wollte? „Da möchte ich kein Urteil aussprechen. Völlig wertfrei würde ich mich erst einmal fragen, ob er schon wieder bereit ist, einen solchen Job anzutreten”, so Erik Stoffelshaus gegenüber der Steilpass-Redaktion.

Worüber sich der gebürtige Mülheimer allerdings dafür sehr sicher ist, ist der Umstand, dass der Trainer sehr gut zum FSV passen dürfte. „Erst einmal spricht seine Verpflichtung für die Philosophie von Rouven Schröder (44, Sportvorstand bei Mainz 05, d. Red.) und die Philosophie des Vereins. Rouven Schröder musste den besten für den Klub suchen und finden und meiner Meinung nach passt Achim Beierlorzer zu Mainz 05 noch besser als zum 1. FC Köln.”

Markus Gisdol hat mit dem 1. FC Köln einen Hammer-Auftakt

Das liege vor allem an seiner Vergangenheit bei RB Leipzig, wo er schnellen, aggressiven Fußball spielen ließ. Facetten, die auch den 05ern vorschweben. Ob das dabei hilft, demnächst den Relegationsplatz 16 und die Abstiegszone zu verlassen?

Zwei Punkte dahinter stehen die Kölner auf dem ersten Abstiegsplatz. Zum Auftakt von Markus Gisdol geht es zu RB Leipzig, das vor den Länderspielen in beeindruckender Form war. Schon bevor die Wechsel in Köln feststanden, hatte Erik Stoffelshaus 3:0 für RB Leipzig getippt. Marcel Maltritz (41), der andere prominente Steilpass-Tipper, glaubt sogar an ein 4:0. „Für Markus Gisdol hätte es sicherlich einfachere Aufgaben zum Auftakt gegeben. Vor allem, weil danach mit dem FC Augsburg und Union Berlin zwei direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt warten, die die Kölner besiegen oder zumindest vier Punkte aus zwei Spielen holen sollten, wenn sie nicht zu früh hinterherhinken wollen.”

Autor:

Redaktion Steilpass aus Essen-Süd

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