Tanzen als Ausgleich vom Alltag
Internationale Folkloretänze bringen Schwung für die Seele

Vom "Virus" Folkloretanz angesteckt geht es in der Folkwang Musikschule, Essen-Mitte, schwungvoll zur Sache.
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  • hochgeladen von Carmen Dluzewski

Jeden Mittwochabend von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr geht es in der Folkwang-Musikschule an der Thea-Leymann-Straße 23, Essen-Stadtmitte, fröhlich und schwungvoll zur Sache. Denn die Lehrerin Beate Bastian schafft es auf wunderbare Art Menschen für ihre Tanzleidenschaft zu begeistern. Es dauert nicht lange bis die Teilnehmer ihre Freude an der Bewegung in vielen verschiedenen Tänzen zum Ausdruck bringen können.
Zueinander, auseinander, Platz wechseln
Einige Interessierte, paarweise oder als Single, stellen sich seit einiger Zeit der Herausforderung, Körper und Geist zu trainieren, indem sie aufmerksam und konzentriert der Anweisung von Beate Bastian lauschen. So werden das Gleichgewicht, die Konzentration und die Ausdauer trainiert – und dabei auch noch gelacht. „In erster Linie sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Spaß haben“ betont die Kursleiterin. „Folkloretänze haben schon Millionen Menschen auf der ganzen Welt und in jeder Kultur in ihren Bann gezogen. Warum nicht auch hier bei uns in Essen?“ Gesagt, getan, schon ist Beate Bastian wieder in ihrem Element: „Im Kreis aufstellen, rechter Schritt, linker Schritt, drehen und lächeln“ ruft sie.
Seit über 30 Jahren gibt es das Angebot in Essen
„Angefangen hat das Folkloreangebot 1980 im Rahmen des Hochschulsports mit zwei Gruppen“ erinnert sich die Tanzlehrerin. „Später übernahm ich eine Folkloretanz-Gruppe beim Stadtsportbund. Seit einigen Jahren haben sich die beiden Gruppen zusammengeschlossen und tanzen nun in der Folkwang-Musikschule“.
Israelische, griechische und Kreistänze aus Osteuropa
Auch die Optikerin Bettina R., 47 Jahre, kann nicht ohne Tanz leben: „Seit 30 Jahren bin ich dabei und liebe diesen Ausgleich zu meinem Alltag. Vor allem schätze ich, dass jeder nach kurzer Zeit mitmachen kann, auch wenn es nicht immer perfekt gelingt – Hauptsache wir haben Spaß!“ Die tolle Gruppenatmosphäre schätzt auch Peter Hupperich, einer der Männer im Kreis: „Bei der lebhaften und stimmungsvollen Volksmusik tanzen meine Beine fast von alleine“ lacht er.
Jederzeit mitmachen erwünscht
Wer Lust hat, sich der Gruppe anzuschließen ist herzlich willkommen. Jederzeitiger Einstieg, ob jung oder alt, ist möglich: „Wir sind eine offene Tanzstunde und laden herzlich gerne mittwochs zum „schnuppern“ ein“, so Beate Bastian. Eine besondere Kleidung ist nicht nötig, bequeme Schuhe sollten aber auf jeden Fall getragen werden. „Bis jetzt hat jeder bei mir tanzen gelernt“. Nur etwas Mut gehört dazu, dann steht dem geselligen Beisammensein mit Fitnessnote nichts im Wege.

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