Olaf Thon: "Bayern wird noch stärker"

Olaf Thon sieht international Chancen für Bayern München und Borussia Dortmund.
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Das 5:0 des FC Bayern München gegen den FC Schalke 04 in Doha war zwar nur ein Vorbereitungsspiel, aus Sicht von Olaf Thon, Promitipper beim Steilpass in der Saison 2010/11, aber ein Fingerzeig für die Rückrunde in der Fußballbundesliga: „Die Bayern werden nicht nachlassen, sondern noch stärker sein als in der Hinrunde.“

Pech für die Konkurrenz und Pech für Borussia Dortmund, das dem FC Bayern aber in jedem Spiel gefährlich werden kann. So auch im Viertelfinale des DFB-Pokals, das Olaf Thon höchstpersönlich ausgelost hatte. Eigentlich kommt dieses Duell ja ein oder zwei Runden zu früh. „Ich hätte auch lieber beide Mannschaften erst im Finale gesehen, hatte aber keine Chance, das richtige Los zu finden“, erklärt der Weltmeister von 1990.

Der dritte große deutsche Verein ist auf der Zielgeraden der Hinrunde ins Schlingern gekommen. Als Ursache sieht Thon die Vertragsunruhen um Spieler wie Jefferson Farfan, Klaas Jan Huntelaar und Lewis Holtby. Auch Huub Stevens’ Entscheidungen auf der Torhüterposition seien fragwürdig gewesen, glaubt Thon: „Lars Unnerstall hat oft keine glückliche Figur gemacht, wie dann auch Timo Hildebrand nach seiner Rückkehr.“ In dieser Personalfrage könnte es auch zu Reibereien zwischen Stevens und Horst Heldt gekommen sein, denn der Manager habe Hildebrand wohl kaum als Nummer zwei nach Gelsenkirchen geholt, vermutet Thon.

Nun soll Jens Keller den Karren aus den Dreck ziehen. Eine Zwischenlösung ist der Trainer nach Meinung von Thon nicht. „Dann hätte man sich in der Winterpause nach einem anderen Kandidaten umgesehen.“ Um langfristig zu bleiben müsse Stevens’ Nachfolger allerdings in der Bundesliga Platz drei oder vier erreichen und noch eine Runde in der Champions League bestehen.

Auch in dem internationalen Wettbewerb haben der FC Bayern München und Borussia Dortmund die besseren Perspektiven. Beide Vereine sieht Thon im Kampf um Europas Krone nicht chancenlos. Dritter im Bunde der Titelanwärter ist der FC Barcelona mit Messi, dem besten Fußballer aller Zeiten. Thon: „Das ist er absolut. Es ist der helle Wahnsinn, wie viele Tore er macht und wie er sie macht. Dazu ist er ein fairer und demütiger Spieler. Ich habe ihn beim Länderspiel gegen Argentinien in Frankfurt im Stadion gesehen. Man konnte auch dort erkennen, welche Explosivität er hat und wie genial er am Ball ist.“

Autor:

Steilpass 2014/15 aus Herne

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