Schalke „glückt“ Remis - FC Bayern legt gegen BVB vor

In der 42. Spielminute zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Freiburg zeigt Schiedsrichter Frank Willenborg Suat Serdar (gebückt) die Rote Karte. Der Schalker hatte zuvor Mike Frantz (am rechten Bildrand am Boden) mit einem groben Foulspiel hart getroffen.
  • In der 42. Spielminute zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Freiburg zeigt Schiedsrichter Frank Willenborg Suat Serdar (gebückt) die Rote Karte. Der Schalker hatte zuvor Mike Frantz (am rechten Bildrand am Boden) mit einem groben Foulspiel hart getroffen.
  • Foto: Gerd Kaemper
  • hochgeladen von Redaktion Steilpass

Am Montagabend spielt noch der Tabellenführer Borussia Dortmund beim 1. FC Nürnberg. Verfolger Bayern München hat den BVB mit einem Sieg beim FC Augsburg bereits unter Druck gesetzt. Während die Kellerkinder weiterhin verlieren, enttäuschte der FC Schalke 04 erneut.

0:0 hieß es am Ende zwischen dem S04 und dem SC Freiburg. Zu wenig für die Ansprüche der Schalker. Nach der Partie aber waren die „Knappen“ über den einen Punkt froh. Denn der Gastgeber musste ab der 42. Spielminute in Unterzahl agieren. Suat Serdar sah nach einem groben Foulspiel auf Höhe der Mittellinie gegen Freiburgs Kapitän Mike Frantz zu Recht die Rote Karte, als er ihn mit gestrecktem Bein auf Höhe des rechten Knies traf.

Hässliches Foulspiel: Schalkes Suat Serdar sieht früh die Rote Karte

Zwar sah Freiburgs Christian Günter auch noch einen Platzverweis. Doch die Gelb-Rote Karte wurde erst in der Nachspielzeit gezückt. Zu dem Zeitpunkt hatten sich beide Teams mit einer Punkteteilung mehr oder weniger zufrieden gegeben.

Schalke brachte selbst bei Elf gegen Elf nichts Ergiebiges zu Stande - wie nach der Partie auch Trainer sowie Spieler zugaben. Der SC hingegen hatte in der zweiten Halbzeit eine starke Drangphase über 30 Minuten, in denen aber trotz einiger Torschüsse kein Treffer gelang. So bleiben beide Mannschaften in der Tabelle Nachbarn. Die Freiburger dürften mit ihren 24 Zählern und Platz 13 aber wesentlich zufriedener sein, als der S04, der einen Punkt und Tabellenplatz dahinter steht.

Video-Assistent nimmt Elfmeter für SC Freiburg zurück

Dabei bekamen die Schalker sogar Hilfe vom Video-Assistenten, nachdem der Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit auf Handelfmeter für die Gäste entschieden hatte. In der ersten Halbzeit griff aber keiner ein, als wiederum der S04 einen Handelfmeter hätte zugesprochen kriegen müssen.

Bildergalerie zu Schalke gegen SC Freiburg

Dass die Königsblauen nicht noch tiefer in den Abstiegskampf stecken, ist vor allem der Konkurrenz zu verdanken. Der FC Augsburg (2:3 gegen Bayern München), der VfB Stuttgart (1:3 gegen RB Leipzig) und Hannover 96 (0:3 bei der TSG Hoffenheim) verloren allesamt. Der Tabellenletzte 1. FC Nürnberg empfängt bekanntlich noch Borussia Dortmund.

Eigentor durch Leon Goretzka nach nur zwölf Sekunden

Apropos FC Augsburg: Die „Fuggerstädter“ waren am Freitagabend nach nur zwölf Sekunden gegen den FC Bayern in Führung gegangen, weil Leon Goretzka ein unglückliches Eigentor unterlief. Nicht die letzte Führung in dem Duell. Die erste Halbzeit verlief turbulent und die Zuschauer sahen insgesamt vier Tore. Dabei ging der FCA nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Kingsley Coman nach 23 Minuten erneut in Führung. Doch Coman glich noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus - schon wieder.

Weil David Alaba nur kurze Zeit nach Wiederbeginn traf und anschließend keine weiteren Treffer mehr fielen, gewann der Deutsche Meister zum 15. Mal im 22. Spiel. Ganz nebenbei wurde der Rückstand auf Borussia Dortmund auf zwei Punkte verkürzt. Ob der BVB sich davon am Montagabend beeindrucken lässt, wenn er beim Tabellenletzten aus Nürnberg antreten muss? Unter anderem fallen Marco Reus, Lukasz Piszczek und auch Christian Pulisic verletzt aus.

Konkurrenten punkten alle - MSV Duisburg verliert spät

Keine positiven Nachrichten gab es aus Revier-Sicht in der 2. Liga. Sowohl der MSV Duisburg als auch der VfL Bochum verloren. Vor allem für den MSV verlief es gegen Union Berlin sehr bitter. Die „Zebras“ hatten den zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung gedreht. Doch die Berliner konnten nicht nur ausgleichen, sondern in der 89. Spielminute sogar noch den Siegtreffer erzielen, wodurch der erst zweite (!) Sieg im elften Auswärtsspiel für den Aufstiegsaspiranten gelang.

Die Duisburger hingegen mussten nicht nur im elften Heimspiel die neunte Niederlage hinnehmen. Die direkte Konkurrenz punktete allesamt. Sandhausen und Darmstadt spielten im direkten Duell unentschieden (1:1), Erzgebirge Aue (2:1 bei St. Pauli), FC Magdeburg (3:1 in Bielefeld) und der FC Ingolstadt (2:1 gegen den VfL Bochum) gewannen allesamt. Damit steht der MSV weiter auf dem letzten Tabellenplatz.

VfL Bochum kassiert dritte Niederlage in Folge

Davon sind die Bochumer weit entfernt. Genau genommen 14 Punkte. Doch das 1:2 in Ingolstadt war die dritte Niederlage in Folge für den Tabellenachten. Mehr als der Anschlusstreffer in der 72. Spielminute gelang gegen den FCI nicht, der bis vor dem Spiel punktgleich vor dem Tabellenletzten MSV Duisburg stand.

Autor:

Redaktion Steilpass aus Essen-Süd

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