Stevens gegen den Ex - FC Bayern kann im Titelkampf vorlegen

Huub Stevens trifft mit dem FC Schalke 04 auf seinen Ex-Klub TSG Hoffenheim.
  • Huub Stevens trifft mit dem FC Schalke 04 auf seinen Ex-Klub TSG Hoffenheim.
  • Foto: Gerd Kaemper
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Am Osterwochenende wird der Schlussspurt in der Bundesliga eingeläutet. Tabellenführer Bayern München kann am Karsamstag gegen einen Lieblingsgegner daheim vorlegen, ehe Schalke zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit theoretisch Selbiges bevorsteht. Der BVB spielt erst Ostersonntag, während mal wieder Montagsspiel den 30. Spieltag abrundet.

Die vergangenen sieben Heimspiel gegen Werder Bremen gewann Bayern München immer. Noch dazu erzielte der FCB dabei jeweils immer mindestens vier Tore. Folgt der achte Streich in Folge?

Der Tabellenführer empfängt am Karsamstag (15.30 Uhr) den SVW, der als einziges Team in der Rückrunde noch unbesiegt ist (sechs Siege, sechs Remis). Aber die Münchener Bayern wollen zwingend vorlegen, wären sie doch dann im psychologischen Vorteil gegenüber Borussia Dortmund, die erst einen Tag später eingreift und derzeit mit einem Zähler Rückstand auf Platz zwei steht.

Schalke-Heimspiel erst um 20.30 Uhr

Zuvor spielt aber unter anderem auch noch der FC Schalke 04. Am Samstag. Allerdings weder um 15.30 Uhr noch um 18.30 Uhr. Das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim wird erst um 20.30 Uhr (Eurosport 2 Xtra HD) angepfiffen.

Ähnlich wie der FC Bayern an diesem 30. Spieltag empfängt auch der S04 einen Lieblingsgegner in der heimischen Arena. Denn die TSG sammelte aus den vergangenen sieben Auswärtsspielen gegen Schalke nur einen einzigen Punkt!

TSG Hoffenheim derzeit gut drauf

Angesichts der derzeitigen Form ist allerdings schwer vorstellbar, dass die schwarze Serie der TSG auf Schalke anhält. Zum einen ist der Tabellensechste aus Sinsheim eines von den derzeit vier formstärksten Bundesligateams und sammelte bei einem Torverhältnis von 13:3 satte 13 Zähler aus den vergangenen fünf Spielen. Zum anderen spielen die Königsblauen auch unter Interimstrainer Huub Stevens erfolglos.

Jener Stevens war in der Saison 2015/2016 übrigens Trainer der TSG, erzielte aber mit seinem damaligen Team nur einen Punkt in zehn (!) Spielen, weswegen er gehen musste. Sein Nachfolger lautete Julian Nagelsmann, der nicht nur sensationell den Klassenerhalt schaffte, sondern in der Folge die TSG zu einem Europapokal-Anwärter formte. Drei Jahre später wird seine Mission enden. Im Sommer wechselt er bekanntlich zu RB Leipzig.

BVB spielt gerne in Freiburg

Der BVB spielt am Ostersonntag (15.30 Uhr) beim SC Freiburg. Zwar müssen die Dortmunder erst einmal einen Tag lang die Daumen drücken, dass die Bremer dem Titelkonkurrenten aus München ein Beinchen stellen. Doch dann dürfte der Optimismus im Vordergrund stehen.

Denn die Schwarz-Gelben sind seit 15 (!) Partien gegen die Freiburger unbesiegt. Zudem gelang dem Sportclub unter Trainer Christian Streich in allen fünf Heimspielen gegen den BVB kein einziger Treffer. Noch dazu plagen Streich Personalprobleme. Bis zu acht Spieler drohen auszufallen. Die Dortmunder scheinen also klar favorisiert zu sein.

MSV Duisburg trifft auf das derzeit beste Team der 2. Liga

Geht es nach der derzeitigen Form, trifft Selbiges auf den SV Sandhausen zu, der beim MSV Duisburg antreten muss (Samstag, 13 Uhr). Noch vor wenigen Wochen steckte der SVS ähnlich wie der MSV im tiefen Abstiegskampf. Doch die Sandhäuser sind das formstärkste Team der 2. Liga, sammelten sie doch aus den vergangenen fünf Spielen 13 Zähler. In derselben Zeit gewannen die Duisburger nicht einmal und ergatterten nur drei Punkte. Noch dazu sind die „Zebras“ nach wie vor das heimschwächste Team in der 2. Liga.

Das auswärtsschwächste Team der Liga ist der SV Darmstadt 98. Die „Lilien“ treten am Sonntag (13.30 Uhr) beim VfL Bochum an, der eine Woche zuvor leise aufkommende Angst um den Klassenerhalt im Keim erstickte. Die Bochumer könnten mit einem Heimsieg auch rechnerisch keine angstvollen Gedanken mehr zu lassen. Mit dem VfL und dem SVD treffen übrigens die offensivstärksten Teams der unteren Tabellenhälfte aufeinander.

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