Topspiel auf Schalke - Spitzenspiel für den BVB

Weston McKennie (am Ball) kehrt nach seiner Gelb-Sperre zurück ins Team des S04.
  • Weston McKennie (am Ball) kehrt nach seiner Gelb-Sperre zurück ins Team des S04.
  • Foto: Gerd Kaemper
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Das deutsche Transferfenster ist geschlossen, die Bundesliga kann sich auf den nächsten Spieltag konzentrieren. Dabei eröffnet der neue Hannover-Trainer das Wochenende mit einem sehr schweren Heimspiel. Schwer dürfte es auch für den FC Bayern werden, was sowohl auf den S04 als auch den BVB genauso zutrifft.

Mit Rabbi Matondo (18) von Manchester City für den offensiven Flügel sowie bis Sommer leihweise Innenverteidiger Jeffrey Bruma (27) vom VfL Wolfsburg hat der FC Schalke 04 zweimal auf den Transfermarkt zugeschlagen. Einen Stürmer verpflichteten die Königsblauen nicht, obwohl kein klassischer Mittelstürmer derzeit einsatzbereit ist. Zwar kehrte Guido Burgstaller am Donnerstag zurück ins Mannschaftstraining. Für den Kader kommt der Schalker aber noch nicht in Frage.

Sieben Spieler fehlen dem S04 gegen Gladbach

Mit Steven Skrzybski, Breel Embolo, Amike Harit, Alessandro Schöpf und Benjamin Stambouli fallen reihenweise weitere potentielle Stammspieler beim S04 aus. Immerhin kehrt der zuletzt gesperrte Weston McKennie zurück ins Team. So oder so wird es am Samstag (18.30 Uhr) im offiziellen Topspiel des 20. Spieltags gegen den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach schwer. Gladbach kann wieder auf Top-Scorer Thorgan Hazard setzen, der am vergangenen Wochenende vorsichtshalber geschont wurde.

Gladbach-Fluch auf Schalke

Zwei Dinge können dem Gastgeber Hoffnung machen. Zum einen gewann die Borussia in den vergangenen 14 Jahren nur einmal auf Schalke. Zum anderen ist sie in dieser Saison in der Fremde verwundbar. Gladbach gewann zwar bislang alle (!) neun Heimspiele, fuhr in zehn Auswärtsspielen aber nur drei Siege ein.

Doll-Premiere gegen starkes RB Leipzig

So viele konnte Hannover 96 bislang noch nicht einmal insgesamt einfahren. Punktgleich mit dem Tabellenletzten 1. FC Nürnberg kämpfen die Niedersachsen gegen den Abstieg. Ab sofort mit einem neuen Trainer. Thomas Doll wurde bekanntlich als Nachfolger von André Breitenreiter vorgestellt und sieht sich sogleich einer Herkulesaufgabe entgegen. Denn die 96er empfangen am Freitagabend (20.30 Uhr) RB Leipzig, das nach dem 4:0-Sieg am vergangenen Wochenende in Düsseldorf vor Selbstvertrauen nur so strotzt. Mit einem weiteren Auswärtssieg könnten die Leipziger den Druck auf die fünf Punkte vor sich stehenden Gladbachern erhöhen.

Bosz-Offensive testet den FC Bayern

Apropos Druck: Den hat der FC Bayern aufgrund des Sechs-Punkte-Rückstands auf Tabellenführer Borussia Dortmund wohl bis zum Saisonende durchgehend. Der Deutsche Rekordmeister darf sich im Prinzip gar keinen Ausrutscher mehr erlauben, wenn er noch Deutscher Meister werden will. Das wird aber bereits am Samstag (15.30 Uhr) hart auf die Probe gestellt. Der FCB gastiert in Leverkusen, das sich unter dem neuen Trainer Peter Bosz stark verbessert zeigt und mit der enorm spielstarken Offensive der Achillesferse der Bayern, die Defensive, arg wehtun könnte.

BVB muss geballte Offensiv-Power aufhalten

Dabei könnte ein möglicher Auswärtssieg tatsächlich doppelt viel wert sein. Parallel muss der BVB nämlich in Frankfurt gegen die Eintracht spielen, die mit Sebastian Haller, Ante Rebic sowie Luka Jovic auch den Dortmundern ein paar Treffer einschenken will. Das Sturm-Trio hat 31 der 39 Eintracht-Tore erzielt. Jovic führt mit 13 Treffern die Torjägerliste an - unter anderem vor Marco Reus.

Kagawa leihweise zu Besiktas Istanbul

Der trifft mit seinen Kollegen unter anderem übrigens auf Sebastian Rode, den die SGE bis Sommer vom BVB ausgeliehen hat. Die Dortmunder gaben mit Shinji Kagawa an Besiktas Istanbul noch einen weiteren Spieler ab. Auf Neuzugänge verzichtete der Tabellenführer, der sowieso bereits jetzt einen noch immer zu großen Kader hat.

MSV Duisburg bereits am Freitag im Einsatz

Derweil geht es in der 2. Liga Schlag auf Schlag weiter. Erst am Dienstag eröffneten die Zweitligisten den Start ins neue Jahr. Bereits am Freitag (1. Februar) geht es weiter. Unter anderem mit dem MSV Duisburg, der die vergangenen fünf Spiele allesamt verloren hat!

Am Freitag empfängt der MSV ab 18.30 Uhr den Tabellen-13. SV Darmstadt 98, das schwächste Auswärtsteam der Liga. Dafür ließen die "Lilien" zum Auftakt in 2019 aufhorchen und konnten unter der Woche den Tabellendritten St. Pauli mit 2:1 besiegen. Die "Zebras" hingegen verloren das kleine Revierderby in Bochum mit 1:2.

VfL Bochum schielt auf Aufstiegszone

Apropos Bochum: Der VfL gastiert am Sonntag (13 Uhr) beim drittschwächsten Heimteam der Liga, dem SV Sandhausen. Dadurch, dass Union Berlin am Donnerstagabend (31. Januar) gegen den 1. FC Köln gewinnen konnte (2:0), ist das Feld rund um die Aufstiegsplätze noch enger zusammengerückt. Die Chance für die Bochumer, die derzeit nur vier Zähler hinter dem Relegationsrang Drei stehen.

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