Tusem entthront Tabellenführer

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Der TUSEM hat durch eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung den Tabellenführer GWD Minden mit 29:25 (13:11) in die Schranken verwiesen und den zweiten Tabellenplatz gesichert.

Das Team von Maik Handschke bleibt damit das heimstärkste Team in Liga 2, die meisten Treffer hatte am Ende einmal mehr Ole Rahmel (12/1) erzielt. Auch für die Gäste traf erwartungsgemäß Dalibor Doder (7) am häufigsten.
Die Ostwestfalen erwischten auch mit den ersten beiden Toren den besseren Start, weil der TUSEM früh mit einem Kempa-Trick (der Ball wird auf einen in Richtung Tor springenden Spieler gepasst, der dann sofort aufs Tor wirft - Anm.d. Red.) den fast 3.000 Zuschauern in der Arena „Am Hallo“ vor allem attraktiven Handball mit Spaß präsentieren wollte. Erst nachdem Sören Südmeier und Aleksandar Svitlica getroffen hatten, sollten die Margarethenhöher dank eines starken Jan Kulhanek und zwei Distanztreffern von Lindt und Prokopec ins Spiel finden und durch zwei Kontertreffer von Rahmel mit 4:2 (6.) die Kontrolle zu übernehmen.
Es war eine Partie, die mit offenem Visier geführt wurde. Die Abwehrreihen bekamen nur selten Zugriff auf die Offensivreihen, die von Dalibor Doder und Philipp Pöter kl ug angeleitet wurden. Auch dank Keeper Anders Persson gelang den Gästen zwischenzeitlich der 8:8-Ausgleichstreffer (15.), doch der TUSEM konnte auch dank der immer wieder gelungenen Anspiele auf Andre Kropp eine knappe Führung behaupten und mit einem 13:11 in die Pause gehen.
Diesen Vorsprung sollte das Handschke-Team auch zu Beginn des zweiten Durchgangs behaupten.
Absetzen konnte sich der TUSEM jedoch nicht, nach dem zwischenzeitlichen 17:14 kämpften sich die Ostwestfalen postwendend zum 18:17-Anschlusstreffer und nur dank einer spektakulären Doppelparade (Siebenmeter zzgl. Nachwurf) von Kulhanek gegen Gerrit Bartsch konnte der Ausgleich verhindert werden.
Mit der Einwechslung von Julius Kühn konnte Maik Handschke noch einmal ein Ass aus dem Ärmel ziehen.
Ulf Schefvert war zur Auszeit gezwungen und die La Ola schwappte eine Minute lang durch das Rund. Evars Klesniks konnte die rund sechsminütige Torflaute der Gäste beenden, doch Hannes Lindt stellte prompt den alten Abstand wieder her. In Gefahr geriet der Heimerfolg nicht mehr, am Ende setzten sich die Margarethenhöher verdient mit 29:25 durch.
Am Samstag, 26. Mai, tritt die TUSEM-Truppe ab 19.30 Uhr beim ThSV Eisenach an.

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