Handball
TUSEM liefert sich gegen Bietingheim einen packenden Fight bis zum Schluss

TUSEM-Spieler Justin Müller legte einen starken Auftritt hin.
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  • TUSEM-Spieler Justin Müller legte einen starken Auftritt hin.
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  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Was für ein packender Fight bis zum Schluss: Am Ende musste sich Handball-Zweitligist TUSEM im Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim mit 31:32 knapp geschlagen geben. Gegen TV Hüttenberg sollen am Samstag (19.30 Uhr) wieder drei Punkte her.

Spannender hätte die Schlussphase in der ausverkauften Arena „Am Hallo“ nicht sein können. Im Spiel zwischen den Essenern und der Bietigheimer rangen beide Teams um den Sieg. Die Entscheidung fiel erst Sekunden vor dem Ende. Ein letzter Versuch von Lucas Firnhaber landete am Außenpfosten, weshalb sich TUSEM geschlagen geben musste. Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen.

Die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert startete gut. Dank schneller Angriffe führten die Hausherren mit 4:0. Somit sah sich Bietigheims Trainer Hannes Jon Jonsson gezwungen eine frühe Auszeit zu nehmen. Nun lief es etwas besser für sein Team, allerdings wirbelten die Essener weiter. Die starken Justin Müller und Tim Zechel beschäftigten die baden-württembergische Abwehr und fanden immer wieder Lücken. Allerdings ließen die Gastgeber gegen Ende der ersten Hälfte etwas nach und so konnte der Erstliga-Absteiger seinen Rückstand verkürzen.

Zehn Minuten vor dem Ende der Ausgleich

Zunächst legte der TUSEM in der zweiten Halbzeit wieder einen Gang zu und baute den Vorsprung weiter aus. Dank der SG BBM-Spieler Jonas Link und Dominik Claus kam der Gegner aber nochmal dicht heran. Rund zehn Minuten vor dem Ende gab es dann den Ausgleich. Beim Stand von 29:28 (55.) sah es so aus als könne sich der TUSEM vielleicht doch wieder absetzen, aber diese Chance verpasste er. Stattdessen schlichen sich einige Abspielfehler ein, von denen die Gäste profitierten. So auch in der letzten Spielminute, als Link erneut zu leicht den Weg zum Essener Tor fand und zum 32:31 für die SG treffen durfte. Der anschließende Versuch von Lucas Firnhaber landete nur am Außenpfosten.

"Fehleranzahl zu hoch"

„Bei uns kam leider ein Bruch ins Spiel und wir haben nicht mehr aggressiv und gut verteidigt. Die Fehleranzahl war etwas zu hoch auf unserer Seite. Ich fand schon, dass wir die bessere Mannschaft waren, aber am Ende verlieren wir trotzdem. Bietigheim hat gemerkt, dass noch was möglich ist, indem wir sie zu einfach haben herankommen lassen. Wir hätten den Sack zumachen müssen, haben das aber nicht geschafft und nicht dagegengehalten. Dass wir nicht einmal einen Punkt am Ende haben, tut einfach weh“, ärgerte sich TUSEM-Trainer Jaron Siewert.

Auch Rechtsaußen Felix Klingler war enttäuscht: „Wir haben viele technische Fehler gemacht. Hätten wir schon in der ersten Halbzeit zwei, drei Tore mehr gemacht, dann wäre es für Bietigheim schwer geworden. Aber dann haben sie eben leider auch clevere Spieler, die es gut gemacht haben. Vielleicht hatten wir die Angst vor dem Gewinnen, wie man so schön sagt. Wir haben die Tür immer wieder offen gelassen und Bietigheim eingeladen. Die Niederlage ist schon ziemlich bitter, wir hätten das Spiel eigentlich gewinnen müssen.“

Für den TUSEM geht es am Samstag zum TV Hüttenberg. Anwurf ist um 19.30 Uhr im Sportzentrum Hüttenberg.

Autor:

Charmaine Fischer aus Essen

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