Fun, Fondue, Familie - Wie Prominente Silvester feiern

Silvester lasse ich das Jahr ausklingen. Außerdem sitze ich vor der Glotze und kontrolliere, was der RBB bei meiner vierstündigen Sendung mit Miriam Pielhau zusammen alles rausgeschnitten hat.
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  • Silvester lasse ich das Jahr ausklingen. Außerdem sitze ich vor der Glotze und kontrolliere, was der RBB bei meiner vierstündigen Sendung mit Miriam Pielhau zusammen alles rausgeschnitten hat.
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Der eine bevorzugt ein Reh, der andere Fondue. Aber wo und mit wem wird gefeiert? Wie verbringen Prominente den Jahreswechsel?
Wir fragten nach bei bekannten Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Politik.

Comedian Johann König:
„Silvester bin ich immer zu Hause, wir spielen Doppelkopf oder Mau Mau, essen dabei ein Reh aus der Region (Eifel) und gießen anschließend Blei. Aber nicht das Billig-Blei aus dem Supermarkt, das über der Kerze schmilzt, sondern echtes Blei vom Dachboden, das wir mit einer Eisenkelle über das Kaminfeuer halten. Als Variante zum Bleigießen empfiehlt sich auch ein rohes Ei, das man aufschlägt und in einen Topf kochenden Wassers kippt. Da kommen Gebilde raus. Die verheißen nichts Gutes. Man kann sie dann aber aufessen.“

Doktor Stratmann (Stratmanns Theater, Essen): „Ich befinde mich zu Silvester auf Norderney. Einen Tag vorher spiele ich dort schon fast traditionell mein Programm im Haus der Insel. Am 31. muss ich mich dem familiären Geschmack beugen und Fondue essen, was mir gar nicht so gefällt, da ich die Massen, die ich brauche, nur mit einem Gäbelchen fischen muss, was ausgesprochen zeitaufwändig ist. Das Wichtigste dieses Jahr an Silvester ist natürlich im WDR meine Silvestersendung „Stratmanns Kneipentheater im Pott“ bis 0 Uhr mit der Kultband „Popolskis“ und meinen alten Kampfgenossen an der Theke und Richard Rogler mit dem Jahresrückblick.

Christian Tombeil (Intendant Schauspiel Essen): „Ich verbringe Silvester natürlich im Grillo-Theater mit zahlreichen Kollegen und vielen Theaterbesuchern. Wir werden auf allen drei Ebenen bis in die Morgenstunden feiern. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass das rege Interesse an Kultur in dieser Region auch 2011 erhalten bleibt und die Bevölkerung die vielen tollen Angebote mit Freude nutzt.

Herbert Knebel, Comedian aus Essen: „Ich verbringe Sylvester im Gasteiner Tal, Österreich, und hoffe auf guten Schnee fürs Ski fahren!“

Beachvolleyballerin und Vize-Europameisterin Ilka Semmler:„Bei mir ist für Silvester leider noch nichts geplant. Irgendwohin wird es mich und meinen Freund sicherlich verschlagen, aber selbst wenn Silvester einmal ruhiger abläuft fände ich das gar nicht so schlimm! Reisestress usw., davon werde ich in 2011 schon wieder genug haben. Ich wünsche mir für das Jahr 2011 vor allen Dingen verletzungsfrei zu bleiben, nach einer Knie-OP 2010 wäre das wirklich schön, im Hinblick auf die Olympiaqualifikation für uns außerdem noch um so wichtiger!“
Kathrin Holtwick: „Da Ilka und ich zwischen den Feiertagen zusammen in Berlin trainieren, und das bis einschließlich 31.Dezember, ist Silvester dieses Jahr sehr ruhig. Durch das ganze Schneechaos haben wir uns dann entschieden zu hause zu bleiben, schließlich war es ja zu Weihnachten schon anstrengend genug in der Republik unterwegs zu sein ;) Und außerdem ist es ja auch so, dass wir das ganze Jahr immer und überall unterwegs sind. Deshalb werde ich Silvester zu Hause mit ein paar Freunden feiern, lecker Essen, viel quatschen und den Rutsch ins neue Jahr genießen...!

Silvester feiert Schlagersänger Jörg Bausch so wie fast jedes Jahr: Auf der Bühne! Weniger Chaos als beim Jahreswechsel 2009/2010 wünscht sich der Star aber. „Im letzten Jahr musste ich zu mehreren Auftritten und um 0 Uhr war ich mit meinem Team gerade an einer Tankstelle. Wir haben den Tankwart freundlich begrüßt und mit ihm gemeinsam aufs neue Jahr angestoßen“, verrät Bausch. „Mal gucken, wo dieses Jahr angestoßen wird. Hauptsache, ich bleibe 2011 gesund und kann wieder viele, viele Auftritte machen.“

Entertainer Jürgen von der Lippe: „Silvester lasse ich das Jahr ausklingen. Außerdem sitze ich vor der Glotze und kontrolliere, was der RBB bei meiner vierstündigen Sendung mit Miriam Pielhau zusammen alles rausgeschnitten hat.“

Gereon Alter, Fernsehpastor (Wort zum Sonntag): „Am Silvesterabend werde ich zunächst um 18 Uhr einen Jahresabschlussgottesdienst mit meiner Gemeinde feiern, in dem ganz viel Raum sein wird für das, was jeden persönlich an der Schwelle vom einen zum anderen Jahr bewegt. Danach werde ich für Freunde kochen und mit ihnen einen gemütlichen Abend verbringen. Wenn ich an das neue Jahr denke, gehen mir Menschen durch den Sinn, denen ich auf meinen Radreisen durch Afrika und Asien begegnet bin. Ihnen wünsche ich, was sie am meisten brauchen: Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Und meiner Kirche: mehr Mut, neue Wege zu beschreiten.

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Autor:

Michael Hoch aus Düsseldorf

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