Der VKJ verabschiedete seine langjährige Vorsitzende
Rührender Abschied von Britta Altenkamp

VKJ-Geschäftsführerin Vera Luber (links) verabschiedete gemeinsam mit Bürgermeister Rudolf Jelinek (2. v.r.), dem VKJ-Vorsitzenden Frank Müller (rechts) Britta Altenkamp aus dem Vorstand des Vereins.   Foto: VKJ
  • VKJ-Geschäftsführerin Vera Luber (links) verabschiedete gemeinsam mit Bürgermeister Rudolf Jelinek (2. v.r.), dem VKJ-Vorsitzenden Frank Müller (rechts) Britta Altenkamp aus dem Vorstand des Vereins. Foto: VKJ
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Zwölf Jahre gehörte sie dem Vorstand des VKJ, Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet, an. In der Vorwoche verabschiedete der VKJ seine langjährige Vorsitzende Britta Altenkamp mit Worten, Gesten, Erinnerungen und unvergesslichen Momenten.

Nun sei er da, der Tag, den man gefürchtet habe, brachte es Frank Müller, Vorsitzender des VKJ, auf den Punkt. "Zwölf Jahre lang hast Du uns in unterschiedlichen Funktionen im Vorstand begleitet. Egal, ob als Vorsitzende, Beisitzerin oder meine Stellvertreterin, Britta, Du hast immer eines getan: Das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Zukunft des Vereins im Blick gehabt. Dafür möchten wir Dir heute danken. Ohne Dich gäbe es den VKJ wohl nicht mehr." Rührende Worte und auch, wenn Altenkamp gerührt abwinkt, da ist was Wahres dran.

Bewegte Geschichte

"In stürmischen Zeiten hast Du das VKJ-Schiff 2006 übernommen und trotz drohender Insolvenz den Mut aufgebracht, für den Verein zu kämpfen, unzählige Gespräche geführt und das Ruder herum gerissen." Das unterstrich auch Bürgermeister Rudolf Jelinek (SPD), der Grußworte der Stadt überbrachte. "Der VKJ hat mit mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute die Größe eines mittelständischen Unternehmens erreicht. Der Weg hierhin war keinesfalls leicht, denn der VKJ blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Große Hürden hast Du mit dem damaligen Geschäftsführer Oliver Kern als Vorsitzende genommen. Es gab neue gesetzliche Bestimmungen in der Kinderbetreuung und Umstrukturierungen in der Sozialarbeit und Jugendhilfe. Das alles habt ihr als VKJ-Familie gemeistert und könnt heute positiv in die Zukunft blicken als drittgrößter KiTa-Träger in Essen", so Jelinek.
Britta Altenkamp geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Schwer fällt es mir, weil ich die VKJ-Familie so sehr mag und so viel mit vielen langjährigen Mitarbeitern erlebt habe", gab sie zu. Lachend aber auch, "weil wir uns ja nicht aus den Augen verlieren. Der VKJ ist bestens für die Zukunft aufgestellt, ich bleibe Mitglied und als Vorsitzende der AWO Niederrhein, wo der VKJ kooperierendes Mitglied ist, bleiben wir verbunden", so Altenkamp.

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