Wie die Kunst zum Moltkeplatz kam

Die Vereinsmitglieder (Lisa Lambrecht-Wagenitz, Dr. Volker Wagenetz, Frank Hirsch) und ihre Helfer (Susanne Wolff, Dr. Uwe Rüth, Tankred Stachelhaus) stellen stolz die Broschüre vor. Foto: Katharina Wieczorek
  • Die Vereinsmitglieder (Lisa Lambrecht-Wagenitz, Dr. Volker Wagenetz, Frank Hirsch) und ihre Helfer (Susanne Wolff, Dr. Uwe Rüth, Tankred Stachelhaus) stellen stolz die Broschüre vor. Foto: Katharina Wieczorek
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Am Samstag, den 9. September, lädt der Verein Kunst am Moltkeplatz e.V. (KaM) zu einer Podiumsdiskussion ein. In dem Gemeindesaal der Selbstständigen Evangelischen-Lutherischen Kirche (SELK) stellen die Vereinsmitglieder um 17 Uhr ihre neue Kunstbroschüre vor.

Zum Anlass des Jubiläums des über zehn Jahre bestehenden Vereins Kunst am Moltkeplatz e.V. haben die Vereinsmitglieder eine Broschüre herausgebracht. Diese berichtet, wie die Skulpturen vor 35 Jahren ihren Weg zum Moltkeplatz fanden. Am kommenden Samstag wird die Broschüre allen Interessenten um 17 Uhr im Gemeindesaal der Selbstständigen Evangelischen-Lutherischen Kirche vorgestellt. Damit wird ein Zeichen für die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder in der Pflege und Instandhaltung der Bestandsskulpturen gesetzt.

Die Umsetzung von Ideen

Der Essener Künstler und Galerist Jochen Krüper brachte 1982 die ersten Skulpturen, wie das „Hannover Tor“ von Friedrich Gräsel, zu dem Platz und legte somit den Grundstein für das heute zu betrachtende Skulpturenensemble. Dabei wird das Ensemble, dass aus sieben Hauptskulpturen besteht, jährlich um eine Skulptur ergänzt. Die temporäre Skulptur stellt einen Beitrag der Förderung „junge Kunst am Moltkeplatz“ dar. Nach einem Jahr wird diese von einem anderen Werk abgelöst. „Dadurch wird eine Dynamik erzeugt, die dazu imstande ist, den Grundgedanken der ständigen Werke aufzunehmen und weiterzudenken“, so Dr. Volker Wagenitz Vereinsvorsitzender des KaMs.

Kunst als Vermittler

Die Kunstbroschüre soll dazu beitragen allen Interessenten einen Zugang zur Kunst zu bieten. „Die Kunst soll eine museale Erstarrung überwinden“, so Tankred Stachelhaus Autor der Broschüre. Denn auch die 151 Mitgliedern des Vereins verbindet vor allem das Interesse an der Kunst.
Alle ständigen Werke und einzelne temporäre Skulpturen werden in der handlichen Broschüre vorgestellt. Anbei stehen Zitate der Künstler selbst. Die Broschüre umfasst 48 Seiten und kann direkt am Moltkeplatz 9 bei Dr. Volker Wagenitz abgeholt werden. Zudem sollen einige Exemplare in Geschäften in der Umgebung des Platzes ausgelegt werden. Der Verein hat keinen festen Preis für die Broschüre festgelegt, denn ein jeder soll das zahlen, was einem selbst die Broschüre wert ist.

Autor:

Katharina Wieczorek aus Essen-West

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