202 weniger als im Vorjahr
Deutschlandweiter Geburtenrückgang 2020 - Auch die Frauenklinik des Universitätsklinikums Essen ist betroffen

Die Geburtenrate sinkt, aber die Anzahl der Risikoschwangerschaften steigt.
  • Die Geburtenrate sinkt, aber die Anzahl der Risikoschwangerschaften steigt.
  • Foto: UKE
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Der deutschlandweite Geburtenrückgang 2020 zeigt sich nun nach Jahren auch in der Frauenklinik des Universitätsklinikums Essen. 2020 verzeichnete das Team um Klinikdirektor Prof. Dr. Rainer Kimmig 1.478 Geburten – rund 202 weniger als im Vorjahr.

„Noch in den letzten Jahren stieg - entgegen dem deutschlandweiten Trend - bei uns die Geburtenzahl“, sagt Prof. Rainer Kimmig. In diesem Jahr zeigt sich nun erstmalig der Geburtenrückgang auch in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am UK Essen. „Die gute Nachricht ist, wir haben ausreichend Kapazitäten, um den Schwangeren eine bestmögliche Versorgung hier an der Uniklinik zu garantieren“, so Prof. Rainer Kimmig. Im Jahr 2020 wurden im UK Essen 1.536 Kinder geboren, davon 48 Zwillings- und fünf Drillingsgeburten.

Eine weitere Entwicklung, die sich nicht nur in der Frauenklinik in Essen fortsetzt: Die Anzahl der Risikoschwangerschaften steigt. „Risikoschwangerschaften nehmen immer mehr zu. Um Komplikationen zu vermeiden, begleiten und überwachen wir die betroffenen Frauen noch intensiver“, so Prof. Kimmig.

Fünf spezialisierte Ärzte

Zur optimalen Betreuung hält die Klinik derzeit fünf spezialisierte Ärzte mit dem Schwerpunkt „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“ vor. Zwei weitere werden den Schwerpunkt in den nächsten Monaten erhalten. Eine besondere Herausforderung und Schwerpunkt der Klinik ist die Behandlung bei drohender Frühgeburtlichkeit.

„Viele Kinder konnten wir durch besondere medizinische Maßnahmen in einer Schwangerschaftswoche entbinden, die den Kindern erst ein Überleben möglich macht und - dank unserer Neonatologie - auch ein gutes Langzeitüberleben ermöglicht, trotz deutlicher Frühgeburtlichkeit“, sagt Prof. Rainer Kimmig.

Autor:

Lokalkompass Essen-Süd aus Essen-Süd

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