Emscherhaus wird saniert

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Seit 1993 hat sich die äußere Optik nicht mehr verändert, 2006 wurden im Inneren Decken und Wandflächen saniert. Foto: Klaus Baumers/EGLV

Instandsetzung des Natursteins und Einsatz neuer Sprossenfenster

Das Emscherhaus an der Kronprinzenstraße im Südviertel ist momentan eingerüstet. Bis zum Herbst dieses Jahres wird der Naturstein der unter Denkmalschutz stehenden Zentrale der Emschergenossenschaft instandgesetzt, zudem werden neue Sprossenfenster eingesetzt und Dacharbeiten durchgeführt. Einschränkungen im Straßenverkehr durch die Gerüststellung sind an dieser vielbefahrenen Kreuzung des Essener Südviertels jedoch nicht zu befürchten.

Umbaumaßnahmen im Laufe der Jahre

Das Haupthaus der Emschergenossenschaft wurde vor über 100 Jahren – von September 1908 bis Juni 1910 – nach Plänen des Architekten Wilhelm Kreis errichtet. Imposant überragte schon damals der 37 Meter hohe und quadratische Treppenturm sowohl das Gebäudeensemble als auch das angrenzende Villenviertel nahe des Bernewäldchens. Entlang der Kronprinzenstraße erstreckt sich die Hauptfront auf 63 Meter. Ein treppengesäumter Eingang verbindet diese mit der Nebenfront, die an der Richard-Wagner-Straße verläuft.
Die Kriegsschäden des Zweiten Weltkrieges waren erst 1954 vollständig beseitigt. In den Folgejahren wurden 1959, 1979 und 1993 immer weitere Anbauten geschaffen. 2006 wurden im Inneren Decken und Wandflächen des denkmalgeschützten Treppenhauses nach einer aufwändigen Restaurierung wieder in ihren ursprünglichen Zustand gebracht.
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