Tatkräftige Unterstützung der Jugendberufshilfe

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Wiege des SauberZaubers: Die 13. Auflage der stadtweiten Reinigungsaktion startet wieder im Jugendberufshilfe-Lager. Fotos: Müller/JBH

SauberZauber kommt in die Stadtteile

Der SauberZauber von Ehrenamt Agentur und Entsorgungsbetrieben Essen (EBE) nimmt bereits zum zehnten Mal seinen Anfang im Lager der Jugendberufshilfe Essen (JBH): Die fast 80.000 Artikel werden nun aus Bergerhausen an die Verteilstellen im Stadtgebiet geschickt. Kommissioniert, verpackt und versandt werden sie von JBH-Auszubildenden und -Teilnehmern.

Die Menge an zu kommissionierenden Artikeln ist enorm: 19.909 Handschuhe, 19.488 kleine und große Zangen, 17.536 Müllbeutel, 16.797 Buttons sowie 6.107 Kinderwarnwesten werden in 300 unterschiedlichen Sendungen verschickt.
Jeden Tag zwischen 7 und 8.30 Uhr muss schon alles fertig sein: Dann holen die Entsorgungsbetriebe die nächsten zwei Paletten für die 13. Auflage der Aktion „SauberZauber“ aus der Schürmannstraße ab und verteilen sie in die jeweiligen Stadtteile. Von Kettwig bis Karnap werden am 10. März erneut tausende kleine und große Ehrenamtler zu Zange und Müllsack greifen, um Essen lebens- und liebenswerter zu machen.

Abbild des späteren Berufs

Auszubildende des Bereichs Fachkraft für Lagerlogistik sowie Teilnehmer des Projekts Reha-BvB haben den Wareneingang für die gesamte Ausrüstung gemacht, die Materialien kommissioniert und bereiten sie jetzt täglich für ihren Abtransport vor: „Das sind genau die Tätigkeiten, die unsere Jugendlichen im späteren Berufsleben erwarten“, erklärt Andreas Meißner, Ausbilder der Jugendberufshilfe Essen, die Arbeit unter realitätsnahen Bedingungen. Dabei lernen die Jugendlichen unter anderem versandfähiges Verpacken, Erstellung von Lieferscheinen sowie Bereitstellung der Waren. Zusätzlich erfahren die Azubis und Teilnehmer, wie es ist, unter Druck und mit Zeitlimit zu arbeiten – jeden Morgen müssen die Sachen pünktlich für den Kunden zur Verfügung stehen!
Für die Auszubildenden und Teilnehmer sind die drei aufregenden Wochen eine große Motivation, weiß JBH-Ausbilder Meißner: „Die Sachen werden wirklich gebraucht, es gibt einen wirklichen Empfänger. Deshalb identifizieren die Jugendlichen sich mit ihrer Arbeit und der Aktion.“ 
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