Was lange währt, wird endlich gut

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Einige Kinder des Kinderhauses freuen sich mit Ulrich Reuter, Regionalbotschafter der NRW-Stiftung; Petra Alfering, Leiterin des Kinderhauses; Katja Lemmler, 1. Vorsitzende; Integratives Montessori-Kinderhaus Essen e.V.; Katja Schanetzky, 2. Vorsitzende (hintere Reihe von links). Foto: Integratives Montessori-Kinderhaus Essen e.V.

Neu gestaltetes Außengelände des Montessori Kinderhauses wurde eröffnet

Noch pünktlich zum Ende des Jahres konnten sich die Kinder, Eltern und Erzieher des integrativen Montessori Kinderhauses im Essener Südostviertel über die Neugestaltung ihres Außengeländes freuen.
Dank zwei großzügiger Spenden durch die NRW-Stiftung und die Gut für Essen-Stiftung der Sparkasse Essen von jeweils 10.000 Euro konnte das inzwischen in die Jahre gekommene Außengelände nach den Wünschen des Kinderhauses neu gestaltet werden. Ziel der Stiftungen war es dabei, den Kindern Spiel- und Erlebnisraum in einem naturnahen Umfeld zu ermöglichen. Zusätzlich zu den Spenden gab es viele ehrenamtliche Helfer, ohne die die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. So wurde ein Großteil der Planung sowie der Vorarbeiten durch Eltern und Mitarbeiter des Kinderhauses übernommen.
Hierbei war es wichtig, den naturnahen Charakter des Geländes beizubehalten und neue Impulse zu setzen. Da knapp ein Drittel der 64 Kinder im Kinderhaus einen erhöhten Förderbedarf haben, mussten hier besondere Kriterien berücksichtigt werden. So wurden zum Beispiel die Wege so angelegt, dass sie auch von Kindern mit Handicap selbstständig genutzt werden können.

Wo sich jetzt Weide und andere Pflanzen nur erahnen lassen, soll im Frühjahr durch die knapp 800 neu gesetzten Pflanzen ein ganz anderes Bild entstehen. Wenn die Weide erst einmal richtig gewachsen ist, bietet sie den Kindern einen neuen Spielraum in Form von Gängen und Höhlen. Endgültig abgeschlossen wird das Projekt dann in diesem Jahr durch den Aufbau eines Seilparcours.

Nach der langen Bauphase, die interessiert von den Fenstern aus beobachtet wurde, freuen sich die Kinder nun erst einmal, das Gelände endlich erkunden zu können. Stolz wurde dieses bei Glühwein und Kakao den Eltern und Spendern präsentiert. Regionalbotschafter der NRW-Stiftung Ulrich Reuter kommentiert dies begeistert: „Hier hat sich ja eine Menge getan – das ist sehr schön geworden.“ 
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