SPD Holsterhausen erinnert an die Opfer der Reichspogromnacht

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Essen: spd holsterhausen | Die SPD Holsterhausen erinnerte im Rahmen der deutschlandweiten Gedenkveranstaltungen an die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft mit der Reinigung der Stolpersteine in der Gemarkenstraße. In Haus mit der Nummer 41 lebte die Familie Kadden: Moritz (Jg. 1881) und Meta (Jg. 1890) Kadden und ihre Söhne Kurt (Jg. 1915), Gerd (Jg. 1921) und Rainer (Jg. 1921). Auch dieses Schicksal mahnt uns heute, dem ausufernden Antisemitismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit entschieden entgegenzutreten. Die Wahlerfolge der AfD sowie der Hass und die Hetze bis in die Mitte der Gesellschaft reichend müssen durch eine klare demokratische und menschliche Haltung eingedämmt werden.

Mitglieder der SPD Holsterhausen trafen sich am 09.11.2017 um 18.30 Uhr, um die Stolpersteine vor dem Haus Gemarkenstraße 41 zu reinigen. Mit dieser Aktion gedachten in ganz Deutschland Menschen an das Schicksal der vielen verfolgten und ermordeten Menschen durch den Nazi-Terror während der Hitler-Diktatur. In den letzten Jahren brachen viele Dämme in der demokratisch verfassten Gesellschaft, so dass Rechtspopulisten in die Parlamente gewählt wurden und Nazi-Organisationen ihre fremden- und demokratiefeindlichen Aktionen durchführen konnten. Im Jahre 2016 brannte täglich ein Flüchtlingsheim und auch im Jahre 2017 verrichteten die braunen Brandstifter ihr menschenverachtendes Werk. Der demokratische verfasste Staat muss mit allen rechtsstaatlichen Mitteln dagegen vorgehen.

Die Mitglieder und Mandatsträger der SPD Holsterhausen werden weiterhin gegen rechstextremistische Gruppierungen und Tendenzen politisch kämpfen. Den Nazis darf kein Raum gegeben werden, um ihren Hass und ihre Hetze auszuleben. Gedenkveranstaltungen können dazu beitragen, dass mehr Menschen sich gegen die rechte Gefahr wehren werden. Die Demokraten in Deutschland sind in der Pflicht, diesen Umtrieben politisch und juristisch entgegenzutreten.
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