Prof. Dr. Clemens Kill leitet neue Zentrale Notaufnahme am Universitätsklinikum Essen

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Prof. Dr. Clemens Kill ist Direktor des neuen Zentrums für Notfallmedizin am Universitätsklinikum Essen. (Foto: Kill)
Essen: Uni-Klinikum | "Es wird eine komplett neue Einheit geschaffen", beschreibt Professor Dr. Clemens Kill die Aufgabe, mit der er sich aktuell nahezu rund um die Uhr beschäftigt. Noch in diesem Frühjahr soll das neue Zentrum für Notfallmedizin an der Universitätsklinik Essen an den Start gehen. Alle Patienten mit akuten und lebensbedrohlichen Erkrankungen sollen hier künftig eine erste Anlaufstelle finden.

Alle notfallmedizinischen Belange sollen im neuen Zentrum auf dem Klinikgelände unweit der Hufelandstraße gebündelt behandelt werden. Der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Dr. Jochen A. Werner, spricht von einem "Quantensprung in der Notfallversorgung".
Patienten ohne erkennbare Verletzungen finden in der sogenannten ZNA (Zentrale Notaufnahme) Nord, die eine Ergänzung zur ZNA Süd, die überregional Traumapatienten behandelt, bildet, künftig eine Anlaufstelle.
Prof. Dr. Clemens Kill, der bis zum Jahresanfang noch in gleicher Funktion am Universitätsklinikum Marburg beschäftigt war, ist seit Monatsanfang nun im Ruhrgebiet tätig, um in Essen noch einmal ähnliche Strukturen auf die Beine zu stellen.
Derzeit laufen umfangreiche Umbauten im Medizinischen Zentrum gleich hinter dem Haupteingang des Universitätsklinikums.
"Im Erdgeschoß - natürlich barrierefrei - wird es hier künftig drei Schockräume zur Erstversorgung geben, davon einen Schockraum mit einem Computertomographen", erläutert der 52-Jährige. Dazu kommen mehr als zehn weitere Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie eine angegliederte Notfallstation mit zwölf Betten für Patienten, bei denen noch eine weiterführende Diagnostik aussteht, und die ein Bett für die erste Nacht benötigen.
Die ZNA Nord mit direkter Anbindung zur Rettungszufahrt richtet sich an Patienten, die vom Arzt oder Rettungsdienst in die Klinik verwiesen wurden oder Krankheitsbilder aufweisen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. "Alle anderen können sich weiter bei Beschwerden an die Notdienstpraxen oder Hausärzte wenden", betont der Notfallmediziner. "Wir beschäftigen uns hier ausschließlich mit Fällen, die ein Krankenhaus benötigen."
Alles, was man zum Leben retten braucht, hält dann vor Ort das ärztliche Kompetenzteam bereit - modernste technische Ausstattung inbegriffen.
Bis zur Eröffnung des ZNA Nord feilt Prof. Dr. Clemens Kill, der auch gleichzeitig die Notfallversorgung der Ruhrlandklinik und des St. Josefs Krankenhauses in Essen-Werden koordiniert, mit den zuständigen Fachvertretern noch an der präzisen Umsetzung des Notfall-Konzepts.
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