Gedenkstunde zum Volkstrauertag in Kupferdreh

Trotz des schlechten Wetters kamen zahlreiche Gäste zur Gedenkstunde im Benderpark.
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Oberstleutnant d. R. Roderich Thien, Vorsitzender des Vereins „Lachen Helfen“, sprach zum Volkstrauertag am Mahnmal im Kupferdreher Benderpark. Unter den zahlreichen Gästen war bei regnerischem Wetter auch Bürgermeister Rudolf Jelinek.

Traditionell lädt die Bürgerschaft Kupferdreh ein, an der Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Mahnmal im Benderpark teilzunehmen. Auch in diesem Jahr folgten trotz des schlechten Wetters zahlreiche Bürgerinnen und Bürger und Vertreter von Vereinen, Institutionen, politischen Parteien und der christlichen und islamischen Gemeinden der Einladung, der Opfer der Kriege in Vergangenheit und Gegenwart zu gedenken. Die Rede hielt in diesem Jahr Oberstleutnant d. R. Roderich Thien, Vorsitzender des Verein „Lachen helfen“. „Lachen helfen“ leistet in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in den Einsatzgebieten wie Kosovo oder aktuell auch Afghanistan humanitäre Hilfe. So baut der Verein in Afghanistan Schulen und Krankenhäuser oder stellt Kleidung und andere Hilfsmittel zur Verfügung. Thien ging in seiner Rede zunächst auf die Geschichte mit ihren furchtbaren Kriegen ein und spannte dann den Bogen zur Aktualität. Dabei erklärte er gut nachvollziehbar, warum der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan und andern Krisengebieten als friedensschaffende Maßnahme wichtig und richtig ist. Thien erinnerte an 44 gefallene deutsche Soldaten und Polizisten, vergaß aber nicht, auch an die Soldaten und Polizisten zu erinnern, die zwar körperlich unversehrt, aber dennoch gezeichnet von ihrem Einsatz zurückkehrten. Dabei weiß Thien genau, wovon er spricht, denn er war selbst vor Ort in Afghanistan und weiß auch, was die dort im Einsatz befindlichen Menschen fühlen. Seine Worte fanden unter den Gästen durchweg Zustimmung. Mit Thien ist es der Bürgerschaft Kupferdreh auch in diesem Jahr wieder gelungen, einen sehr interessanten Redner für die Gedenkstunde zu Gewinnen. Nicht wenige Gäste zeigten sich schon jetzt gespannt darauf, wen die Bürgerschaft im nächsten Jahr einladen wird, die Rede zum Volkstrauertag zu halten.

Autor:

Fred van Führen aus Essen-Ruhr

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