So lacht man heute! Theater Courage zeigt "total abgedrehte" Komödie

Schrille Kostüme gehören zur Komödie natürlich dazu! Foto: Hoch
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Ein blendend aufgelegtes Ensemble - allen voran „Hausherr“ Peter-Maria Anselstetter, der dem Publikum als Ex-Filmstar manchen Lachanfall beschert - und eine Komödie, die wirklich „Total abgedreht“ ist. Das sind die Zutaten, die Regisseurin Gabi Dauenhauer braucht, um am Rüttenscheider Theater Courage, Goethestraße 67, einen echten Knaller zu inszenieren.
Mit dabei sind zahlreiche neue Gesichter. Allen voran begeistert Arnd Federspiel gleich in mehreren Rollen. Sein Spiel ist perfekt. Gleiches gilt für Steffi Staltmeier. Sie spielt eine Möchtegern-Schauspielerin, die von vielen umgarnt wird.
Auch Birgit Daniel, René Stockhausen und Andreas Bach passen perfekt ins Ensemble und spielen auf hohem Niveau. Eine sticht jedoch besonders heraus: Edeltraud Renn. Sie spielt einfach göttlich ihre Rollen. Ob als Regieassistentin, altes Tantchen oder bei der „Hitler-Schauspieler-Parade“. Edeltraud Renn spielt resolut, wie man es von ihr kennt. Sie lebt jede noch so kleine Rolle und bleibt stets absolut authentisch.
„Total abgedreht“ ist an diesem Theaterabend Programm. Denn: Wie im Film geht‘s zu, wenn sich der Vorhang öffnet. Vor- und Abspann gehören zu dieser Komödie genauso, wie Pleiten, Pech und Pannen. Gabi Dauenhauer und Falk Hagen haben ein amüsantes Stück geschrieben, das mal chaotisch, rasant, turbulent, auch mal schleppend, aber immer eines ist: total abgedreht.
Endlich einmal wieder sagen zu können, der Film ist fertig, das wünscht sich wohl Regisseur Nick, denn seit Monaten gibt‘s bei ihm zwar viele Klappen, aber nie ein Filmende. Gespielt wird er vom blendend aufgelegten Michael Hoch. Jetzt ist für Nick, den überforderten Regisseur, die Chance da: Einen neuen Kino-Hit mit dem Titel „Maulwurf unterm Hakenkreuz“ soll er für einen Erfolgsproduzenten drehen. Mit einer grandiosen Jungschauspielerin und einem Star, der kurz vor dem großen Comeback steht. Das ist der Plan. Aber: Die Schauspielerin ist eigentlich Scriptgirl und gerade arbeitslos, der große Star macht nur noch Zahnpasta-Werbung - und auch die mehr schlecht als recht. Und das Budget ist nicht für den Film gedacht, sondern für das Produzententeam, die mit dem Film-Team eher „low-budget“ drehen wollen.
Kann das gut gehen? Es kann! Denn das Spiel mit dem Filmgenre, seinen Abgründen und Höhenflügen stellen die Autoren nahezu perfekt dar. Und das brillante Ensemble nutzt die Steilvorlage. Treffer und versenkt! Der Tipp für wechselhafte Frühjahrsabende!

Weitere Termine: 27., 28. und 30. April sowie 24. und 25. Mai. Karten gibt es unter Telefon: 0201-79 14 66..

Autor:

Mareike Schulz aus Essen-Steele

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