Pico bello: das Bade-Knöllchen

Der Essener Rechtsanwalt und Bezirksvertreter Dr. Frank Roeser hat den Stein ins Rollen gebracht: Schluss mit dem Badeverbot in den Essener Gewässern!
Auch wenn das Ordnungsamt - wie schon geahnt - rein gar nichts von der Idee hält und bei dieser Gelegenheit gleich auf die mögliche Ordnungswidrigkeit und das fällige Bußgeld hinweist, öffnen andere Stellen ganz sanft ihre Scheuklappen: Bezirksvertretungen sind nicht abgeneigt und der Ruhrverband möchte sogar ein mehrjähriges Forschungsprojekt starten.
Und die Bürger? 86,9 Prozent der STADTSPIEGEL-Leser möchten sich gerne in die kühlenden Fluten stürzen und nicht von Ordnungshütern der Stadt reglementiert werden.
Auch alte Fotos bewiesen: Anno dazumal - zu Zeiten unserer Großväter - muss die Wasserqualität einfach top gewesen sein. Oder - auch möglich - alle Essener im See schlichtweg lebensmüde.
Was damals ging, soll nun eine Gesundheitsgefahr darstellen? Ist die in den letzten Jahren so gepriesene Essener Wasserqualität seit dem Verbot im Jahr 1952 in Wahrheit rapide gesunken?
Besonders spaßig: Altendorf hat jüngst mit dem Krupp-See ein verführerisch kühlendes Gewässer erhalten.
Und nun jammert die Stadt, dass die Bürger dieses doch tatsächlich nutzen. Die zierlichen Pflanzen am See-Ufer werden dabei von Hunden sowie kleinen und großen Badegästen brutal zerstört.
Wer den Menschen im Essener Westen das Freibad Nöggerathstraße und das Familienbad Oase nimmt, muss sich nicht wundern, dass diese dann den Krupp-See für sich entdecken.
Zumal: Verbots-Schilder fehlen (noch).
Das freut uns: Bade-Knöllchen dürften doch in diesem Fall direkt was für die Tonne sein...

Autor:

Frank Blum aus Essen-West

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